Red Bull Salzburg – ein Gebilde ohne Identität

Februar 2nd, 2010 von admin

Am Samstag bot sich mit dem Testspiel von GC in Salzburg gegen die roten Bullen eine Möglichkeit diesen Verein, welcher von Red Bull vor gut fünf Jahren ins Leben gerufen worden ist, etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Urteil dazu fällt vernichtend aus.

Dieser Verein hat keine Fans. Null – Nichts – Nada. Kein Gesang keine Fahnen nichts. GC war mit gut 200 bis 300 Fans anwesend (wovon die letzten nur noch gut 10 Minuten live im Stadion erlebten, da es auf deutschen und österreichischen Strassen zu einem Verkehrschaos kam). Auf der Haubtribüne verloren sich dann vielleicht etwa so viele Red Bull Sympathisanten. Dem “Verein” Red Bull indes wird dies wohl ganz recht sein. Denn man hat keine Probleme mit randalierenden Fans und ähnlichem. Doch für den Fussball ist dieser Kommerzhaufen einfach nur ein Armutszeugnis und eine Bankrotterklärung… Red Bull hat es geschafft einen seelenlosen Kommerz-Verein aufzustellen, der zwar dank Millionenzuschüssen sportlich Erfolg hat, daneben aber nichts zu bieten hat.

Es wird Zeit, dass die Violetten wieder nach oben kommen. Eine so schöne Stadt wie Salzburg hat was besseres verdient, als diese Bullen!

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Nachtrag zum Pyroartikel

Februar 2nd, 2010 von admin

http://kurier.at/sport/wintersport/1973008.php

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Haris Seferovic – wird er ein grosser (Flop)?

Februar 1st, 2010 von admin

Haris Seferovic hätte diese Rückrunde eine gute Chance gehabt bei GC regelmässig zu Einsätzen zu kommen und sich weiterzuentwickeln. Nun denn, jetzt zieht es ihn nach Florenz. Verdienen wird er dort sicher mehr, doch wird es auch für seine weitere Karriere das Richtige sein?

Ich persönlich denke, dass es die falsche Entscheidung war. Man wird sehen, ob er sich so direkt durchsetzen kann. Denn es ist das eine, sich als Verteidiger oder Mittelfeldspieler in eine 1. Mannschaft zu spielen. Doch im Sturm kämpfst du, gerade in einem italienischen Spitzenklub, auch gegen 1-3 absolute Topstars um einen Platz im Sturm. Da musst du dann schon ein ganz grosser sein, um dich durchzusetzen.

Einmal mehr, scheinen bei einem jungen Spieler die schnellen Geldscheine mehr Anreiz zu sein, als ein sinnvoll aufgebauter Karriereplan.

Und für GC? Naja, in der momentanen Lage kann man die kolportierten 2 Mio. Franken Ablösesumme sicher sehr gut gebrauchen und mit Zarate, Ben Khalifa und Rennella sind ja weiterhin drei sehr starke Stürmer bei GC. Es ist zwar schade eine Zukunftshoffnung zu verlieren, auf der anderen Seite sind 2 Mio. für einen 17jährigen kein schlechter Deal!

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Schumi setzt bereits wieder eine Duftmarke

Februar 1st, 2010 von admin

Ja, was haben die Kritiker nicht alle ihre Skepsis gegenüber dem Comeback geäussert. Heute dann die ersten Runden beim Roll-out in Valencia. Und gleich am ersten Tag schloss er die Testfahrten mit der drittbesten Tageszeit ab und das eine halbe Sekunde schneller als sein Teamkollege Nico Rosberg. Klar muss dies noch nicht allzuviel bedeuten. Doch eines ist jetzt klar: er hat nichts verlernt! Wer gedacht hat, er wird nur noch hinterherfahren und nicht um Siege fahren, darf sich wohl schon bald eines besseren belehren lassen.

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Pyro hui – Pyro pfui

Januar 28th, 2010 von admin

Im Fussball gehörte Pyro während einer langen Phase zum Stimmungmachen dazu. Es störte auch niemanden. Im Gegenteil die Medien erwähnten es sogar positiv. Dieses Video vom Auf-/Abstiegsspiel zwischen dem FCZ und dem FCB aus dem Jahr 1994 zeigt dies eindrücklich.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Plötzlich ist Pyro verpöhnt und auch die Medien berichten darüber negativ. Was aber eigenartig ist, dass es bei anderen Sportarten (vor allem bei Wintersportarten), weiterhin sehr gern gesehen ist und auch weiterhin erfreut zur Kenntnis genommen wird. Auch dort stehen Tausende aneinander.

Was denn nun liebe Medien? Sind die Abfackler von Pyro nun alles Idioten oder doch die superduper Stimmungsmacher?

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Borussia Dortmund: Zurück zu alten Zeiten und Erfolgen?

Januar 24th, 2010 von admin

Was bei Borussia Dortmund momentan abgeht, ist schon sehr beeindruckend. Trainer Jürgen Klopp hat innerhalb von zwei Jahren eine Mannschaft zusammengeformt, bei welcher es wieder richtig Spass macht zuzuschauen. Nicht vergessen wollen wir natürlich Michael “Susi” Zorc, der natürlich mitverantwortlich ist für die vielen guten Tranfers, welche momentan zu der Mannschaft führen, wie sie sich heute präsentiert. Zorc hat mit wenig flüssigen Mitteln sehr viele kluge Transfers getätigt von Spieler mit einer absolut rosigen Zukunft: Subotic, Hummels, Bender, Kuba, Barrios…

Das Beeindruckende dabei ist, dass auf vier Schlüsselpositionen, die beiden zentralen Innenverteidiger und die beiden zentralen Mittelfeldspieler, mit Neven Subotic, Mats Hummels, Nuri Sahin und Sven Bender vier Spieler spielen, die allesamt gerade mal 21 respektive 20 Jahre alt sind. Aber sie spielen wie alte Hasen. Subotic und Hummels sind der Inbegriff eines modernen Innenverteidiger: gross, Kopfballstark, Zweikampfstark und daneben vor allem aber auch  spielerisch stark und bei offensiven Standards stets in der Lage ein Tor zu erzielen. Davor stehen mit Bender und Sahin zwei Spieler auf dem Platz, die mit ihren knapp 20 Jahren eine Ruhe und Spielintelligenz austrahlen, die seines gleichen sucht.

Aber auch auf den weiteren Positionen passt es momentan einfach sehr gut. Owomoyela erinnert wieder an seine Zeit, als er Nationalspieler wurde, Schmelzer ein starker linker Verteidiger, Kuba ist ein sensationeller rechter Flügel, Grosskreutz ist ein Dortmunder Junge durch und durch, der ebenfalls eine sehr gute Entwicklung nimmt und vorne hat man mit Barrios einen echten Knipser und mit Valdez einen, der sich 90 Minuten quält und läuft als gäbe es kein Morgen mehr (und jetzt auch noch trifft).

Bemerkenswert ist das Ganze eben auch noch, wenn man bedenkt, dass mit Kehl, Hajnal und Dede drei Spieler verletzt sind oder von Verletzungen kommen, welche eigentlich als absolute Stützen dieses Teams gelten und was man vor der Saison wohl als absolute Katastrophe angeschaut hätte, wenn diese Leute gleichzeitig ausfallen. Doch Bender, Sahin und Schmelzer lassen die drei Routiniers vergessen. Gespannt darf man sein, was passiert, wenn diese Leute wieder zurückkehren.

Mal schauen wo die Reise in dieser Saison noch hin geht. Aber egal wo sie endet, Borussia Dortmund hat wieder eine Mannschaft mit Format und Klasse.

Die Herkules-Aufgabe wird dann aber im Sommer folgen, denn die guten Leistungen von Subotic, Hummels, Kuba, Bender, Sahin oder Barrios, weckt natürlich auch Begehrlichkeiten bei grösseren Vereinen. Naja, wenigstens hat man mit sämtlichen dieser genannten Akteure langfristige Verträge abgeschlossen, so dass bei einem allfälligen Transfer die Ablösesumme wenigstens über einen schmerzlichen Abgang hinweg trösten würde. Die Spieler werden momentan bei transfermarkt.de mit folgenden Werten gehandelt (wobei diese in der Regel eher noch defensive, also tiefere Werte sind): Subotic 13 Mio. Euro, Sahin 10 Mio. Euro, Hummels 8 Mio. Euro, Kuba 8 Mio. Euro und Barrios 6.5 Mio. Euro.  Wobei natürlich das Beste wäre, wenn diese Mannschaft noch länger so zusammen spielen würde, denn sie hat ihre Leistungsgrenze noch lange nicht erreicht.

Weiter so Dortmund, so macht es wieder richtig Spass!

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Bern – eine Verliererstadt?

Januar 19th, 2010 von admin

Der gelegentliche Sportinteressierte würde beim Blick auf die Tabellen der Eishockey- und Fussball-Schweizermeisterschaft zum Schluss kommen, dass die politische Hauptstadt der Schweiz auch die sportliche Hauptstadt ist. Denn sowohl im Eishockey als auch im Fussball führen momentan die Teams aus Bern (SCB und YB) die Rangliste an. Nur diese erste Eindruck täuscht bei genauerem Hinsehen ein wenig.

Der SCB ist zwar wirtschaftlich wohl der am besten aufgestellte Eishockeyclub in der Schweiz und ist mit einem Zuschauerschnitt von irgendwo um die 15′000 Zuschauer eine Macht. Doch für einen Verein mit diesen Attributen ist ein Gewinn der letzten Meisterschaft im Jahre 2004 schon fast eine halbe Ewigkeit weg. In den letzten beiden Jahren flog man zudem jeweils in den Playoffviertelfinals raus und scheiterte so zweimal als Qualifikationssieger in der ersten Runde gegen den jeweils Achten der Quali (Fribourg und Zug). Das Erreichen des Playoff-Finals ist im Prinzip in jedem Jahr das absolute Minimalziel beim SCB. Diese Saison steht man aktuell nun wieder ganz oben. Der SCB hat somit wiederum die Chance selbst das Verliererimage der letzten Jahre zu korrigieren. Scheitert man allerdings wiederum in der ersten Runde, wäre dies ein weiteres Argument, dass Bern eine Verliererstadt ist.

YBs letzte grossen Erfolge liegen schon über 20 Jahre zurück (1986 Meister und 1987 Cupsieg). Spätestens seit dem Wiederaufstieg zur Jahrtausendwende und dem neuen Stadion 2005 fliesst das Geld deutlich mehr in Bern und bei YB. Genaue Zahlen sind nicht bekannt, doch es ist ein offenes Geheimnis, dass YB hinter Basel wohl am zweitmeisten Geld ausgibt. Die sportlichen Erfolge blieben bislang ebenfalls aus. Zwar spielt YB seither ganz gute Meisterschaftsrunden und stand regelmössig unter den ersten Dreien in der Abschlusstabelle, doch der angestrebte Meistertitel wurde bislang verpasst. Dazu kommt noch, dass man zeitgleich zweimal im Cupfinal – notabene im Stade de Suisse – gegen Sion den Kürzeren zog. Beide Male war man eigentlich als klarer Favorit in dieses Duell gegangen. YB spielte nun eine sehr starke Vorrunde und hat 7 Punkte Vorsprung auf Basel. Dies verpflichtet fast zum Meisterschaftsgewinn. Ein neuerliches scheitern jedenfalls, würde hier ähnlich wie beim SCB dazu führen, dass YB eine Art Loserimage weiter aufbaut, dass es eben in den entscheidenden Momenten versagt.

Man darf gespannt sein, was die nächsten Monate bringen: wird Bern endlich zur sportlichen Hauptstadt oder bleibt es beim Loserimage?

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Wenn der Kläusi in die Tasten haut…

Januar 13th, 2010 von admin

Klaus Zaugg ist einer der selbsternannten “Hockey-Experten” unter den Sportjournalisten, der seine Leserschaft vor allem mit provokativen Texten bedient. Früher war er beim BLICK tätig und trieb dort sein Unwesen mit seinen Zeilen, die vor allem dazuführen, dass sich Leser provoziert fühlen und dann einen Leserbrief schreiben. Heute schreibt er für 20min und ein Eishockeyfachmagazin.

Als waschechter Berner hat er natürlich eine Vorliebe für Bern, vor allem aber für die Langnau Tigers. So wird er nicht müde, über die Langnau Tigers etwas Positives zu schreiben, auch wenn der Verein alles andere als rosig da steht. Daneben hat sich Klaus Zaugg vor allem zum Ziel gesetzt, gegen die ungeliebten Rapperswil-Jona Lakers zu wettern, welche zwar ähnliche Voraussetzungen wie Langnau aufgrund ihrer nicht mehr als regionalen Ausstrahlung vorfinden, aber im Vergleich zu Langnau daraus in den letzten 10 Jahren wesentlich mehr Erfolg, sowohl auf sportlicher als auch auf wirtschaftlicher Ebene hatten.

In seinem neusten Artikel fordert Kläusi nun, dass die Lakers dafür sanktioniert werden, dass sie den armen Langnauern den kompletten Trainerstaff für die nächste Saison abwerben. Dies darum, weil es nun in einem allfälligen Playout-Aufeinandertreffen zu einer Wettbewerbsverzerrung kommen würde. Es sei ein Skandal und sowas habe es in der Eishockey-Welt noch nicht gegeben.

Dass sich in einer Sportliga die Konkurrenten untereinander bedienen und das dabei die grösseren Fische den kleineren Fischen was wegnehmen, dass ist wohl auch dem Kläusi klar. Der Trainerstaff rund um Weber sind allesamt Profi genug, um bis zum Ende der laufenden Saison noch Vollgas für die Langnauer zu geben und sich mit den Lakers erst danach zu beschäftigen.

Kläusi sollte viel mehr mal gewisse Praktiken seiner ach so tollen Tigers hinterfragen, welche um ein paar Fränkli mehr zu verdienen in ihrer finanziellen Not Heimspiele an den SC Bern abtreten. Wenn etwas der Glaubwürdigkeit dieser Liga schadet, dann sind es solche Aktionen.

Aber darüber schreibt der Kläusi halt nicht… Lieber über die langsamste Eishockeymannschaft Europas…

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BILD weiss es schon…

Januar 11th, 2010 von admin

Manchmal frage ich mich schon: Sind das Übermenschen bei bild.de? Denn die wissen doch tatsächlich vier Tage vor dem Rückrundenstart in der Bundesliga die Startelf von Bayern München! Wow, echt stark! Da Ribery weiterhin verletzt ist, handelt es sich dabei genau um die Elf, die zum Ende der Hinrunde erfolgreich gespielt hat. Wer hätte das gedacht, dass es nun voraussichtlich die gleiche Elf sein wird, die am Freitag gegen Hoffenheim startet…?

Respekt bild.de! Gut recherchiert und danke für die News!

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GC vor der Rückrunde

Januar 8th, 2010 von admin

Seit einigen Tagen befindet sich GC wieder im Training und in der Vorbereitung für die Rückrunde. Bislang waren es überraschend ruhige Tage während der Winterpause. So sind bis anhin auch keine Gerüchte aufgekommen, über allfällige Offerten von ausländischen Vereinen für einen Vallori oder Zarate. Einzig Rolf Feltscher scheint’s allenfalls nach Italien zu Parma zu ziehen. Ob es klug ist, nicht mal als Stammspieler bei GC nach Parma zu wechseln, wird sich zeigen… (Sein Bruder kann ihm ja sonst von seinen Erfahrungen in Lecce aus einer gleichen Position erzählen). Für GC wäre es kein grosser Verlust, da zum einen Feltscher schon seit längerem keinen Stammplatz mehr hat und daneben mit einem Charyil Chappuis bereits der nächste junge Hoffnungsträger in der Pipeline steht. Zudem würde es jetzt noch einen kleinen Batzen geben, im Sommer wäre er dann ablösefrei.

Auch auf finanztechnischer Ebene scheint man, zumindest gemäss Aussagen des CEO Linsi zuversichtlich zu sein, dass man die Anforderungen für die Lizenz termingerecht erfüllen wird. Momentan darf man also sowohl sportlich als auch wirtschaftlich relativ optimistisch in die kommenden Monate blicken.

Sportlich gesehen muss es das Ziel dieses Kaders sein, den dritten Rang in der Liga zu holen. Natürlich müssen dafür die Schlüsselspieler mehr oder weniger während der ganzen Serie fit sein. Den es ist das alte Lied, welches jetzt eigentlich schon seit zwei Saisons gilt: Mit den besten Elf Spielern muss sich GC vor keinem Gegner in der Schweiz fürchten und geht in jedes Duell mindestens auf Augenhöhe. Doch wenn halt ein Smiljanic oder Vallori hinten und/oder ein Zarate, Lulic oder Callà vorne ausfallen, dann wird es bald einmal sehr knapp und düster.

Die Vorfreude steigt jedenfalls und dieser Mannschaft ist in der Rückrunde noch einiges zuzutrauen.

HOPP GC

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