Robbery: Wenn zwei Spieler den Unterschied ausmachen

März 10th, 2010 von admin

Seit Wochen oder schon Monaten zeigt Bayern München wie man sich Erfolg im Fussball tatsächlich kaufen kann. Spielen Robben und Ribery, so verfügt Bayern München auf beiden Flügeln über absolute Weltklasse, die Spiel für Spiel mit ihren speziellen Momenten das Spiel zu Gunsten von Bayern München entscheiden. So auch gestern Abend wieder. Beim 1:2 von van Bommel hatte Ribery seine Füsse entscheidend mit im Spiel und beim 2:3 zeigte Robben seine ganze Klasse exemplarisch auf.

So schön diese Sache ist, wenn die beiden fit sind, so böse ist dann jeweils das Erwachen, wenn einer oder gar beide verletzt ausfallen. Dann wird aus Super-Bayern aber ganz schnell wieder eine ziemlich verwundbare Mannschaft. Die letzten 1.5 Jahre haben dies augenscheinlich aufgezeigt. Eine derartige Abhängigkeit von zwei Spielern ist bei kaum einer anderen europäischen Top-Mannschaft so ausgeprägt wie bei Bayern und genau darum wird wohl auch in diesem Jahr im Viertelfinale Schluss sein. Erst recht dann, wenn die beiden Super-Spieler Robbery wiedermal ausfallen sollten.

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Alles entwickelt sich, nur der Fussball bleibt ewig gleich

März 8th, 2010 von admin

In der letzten Woche gab die FIFA bekannt, dass im Fussball weder der Videobeweis noch ein Chip im Ball eingeführt werden soll. Damit haben die durch das Band ergrauten Funktionäre der FIFA einmal mehr bewiesen, dass sie äusserst konservativ und wenig fortschrittlich denken. Den was gibt es denn objektiv für Argumente, die dagegen sprechen, dass der Videobeweis (für Torszenen) und/oder ein Chip im Ball im Fussball eingeführt werden?

Gerne wird ins Feld geführt, dass dadurch das Spiel zu oft und zu lange unterbrochen werden würde. Dies kann ich nicht nachvollziehen, denn 1. gibt es nicht in jedem Spiel ein strittige Torszene zu beurteilen und 2. wäre dies eine Sache von vielleicht maximal einer Minute oder auch zwei. Wenn dafür zu 100 Prozent gesagt werden kann, ob ein Ball im Tor war oder eben nicht, finde ich diese Wartezeit mehr als gerechtfertigt. Denn schliesslich will man ja Fehlentscheide verhindern. Weiter wird auch gerne argumentiert, dass der Fussball von diesen Fehlentscheidungen lebe. Dass man sich am nächsten Tag am Stammtisch darüber streiten könne usw. Ebenfalls ein relativ dummes Argument meines Erachtens. Denn der Fussball liefert auch sonst genug Gesprächsstoff und so wird dann halt in Zukunft nicht mehr darüber gestritten ob ein Ball drin war oder nicht. Das Spiel wird dadurch nicht komplizierter, sondern im Gegenteil, einfacher und gerechter. Auch wird immer wieder gesagt, dass sich Fehlentscheide im Laufe einer Saison ausgleichen würden. Das ist für mich einer der dümmsten Sätze im Zusammenhang mit Fussball und Fehlentscheidungen. 1. Hat noch nie jemand statistisch überprüft, ob dem wirklich so ist (ich bezweifle es stark) und zweitens, selbst wenn, auch dann werden die einzelnen Spielresultate verfälscht, ob das nun in einem anderen Spiel ausgeglichen wird oder nicht.

Bestes Beispiel liefert die Sportart Tennis und das sogenannte “Hawk-Eye”. Dieses Video-System erlaubt es den Spielern dreimal während eines Satzes einen Ball zu “challangen”, da er ihrer Meinung nach eben noch drin oder draussen war. Dieses System hat sich im Tennis bestens bewährt und ist mittlerweile sogar ein richtig heiterer Moment in einem Spiel, wenn auf der Videowand gezeigt wird, wie knapp ein Ball eben noch drin oder draussen war. Auch Tennis ist ein sehr traditionsreicher Sport, der Videobeweis hat sich dort bestens in die Tradition integriert und hat das Spiel eher noch um eine Note würziger gemacht.

Es ist Zeit, dass sich der Fussball ebenfalls öffnet (auch Abseitsentscheidungen wären längst mit einem Computersystem zu überprüfen) und die Computer nicht als Gefahr, sondern als sehr nützliche Hilfe ansieht, die im Endeffekt nur dazuführen, dass die Spielausgänge gerechter werden.

For the Good of the Game…

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Es wird eng in Rappi-Jona…

März 5th, 2010 von admin

Die Rapperswil-Jona Lakers befinden sich in einer ganz schwierigen Situation und erstmals seit der Aufstiegssaison 94/95 ist ein Abstieg in die NLB (oder dann gleich in die 1. Liga) nicht ganz so unrealistisch. Doch wie konnte es soweit kommen?

Fragt man bei den Verantwortlichen des Klubs nach (Bruno Hug und Reto Klaus) dann klingt das Ganze lapidar und einfach: Pech bei der Trainerwahl, viele Verletzte und ein kleiner Fisch in der NLA. So lässt sich grob zusammengefasst die Statements von ihnen wiedergeben.

Doch die Gründe für das erneute Verpassen der Playoffs sind tiefgründiger und komplexer:

1. Fehlende sportliche Strategie

Natürlich ist es so, dass Rapperswil-Jona von Haus aus kein Grossklub ist und in einem Umfeld ist, wo auch andere Vereine (Davos, Zug, ZSC und Kloten) Fans zu Hause haben. Doch die Führung selbst war es ja, die damals im Zuge der Playoff-Halbfinal-Qualifikation und des neuen Stadions grossmundig vom Angriff nach ganz vorne sprachen und so (aus heutiger Sicht) falsche Erwartungen bei den Fans und Stadionbesuchern schürten.

Zur Mitte des abgelaufenen Jahrzehnts war man sowohl wirtschaftlich als auch sportlich sehr gut aufgestellt. Wirtschaftlich konnte dank Stadionumbau und Lakers-Marketing die Einnahmen deutlich erhöht werden und sportlich kratze man tatsächlich an den Top-4 der Liga (Bern, ZSC, Lugano und Davos). Man war Klubs wie Zug, Kloten, Fribourg oder Servette Genf jedenfalls voraus oder auf Augenhöhe.

Doch leider ist es, wie so oft, dass man im Zuge des Erfolges stehenbleibt und falsche Entscheidungen trifft. So hat man das neue Geld, was man gewinnen konnte, völlig falsch investiert. Anstatt ein alterndes Team step-by-step umzurüsten, wurden Jahr für Jahr Altstars, welche ihre besten Tage hinter sich haben, mit langfristigen Verträgen an den Obersee gelockt. Wenige bis keine Klubs hätten einem Schrepfer oder jetzt auch einem Paterlini im Alter von 33 Jahren einen 3-Jahresvertrag offeriert. Mit diesem Geld hätte man in junge Talente investieren sollen. Denn das führt uns zum nächsten grossen Versäumnis: Nachwuchsarbeit. Kloten hat es kapiert, andere auch. Ein Verein, der nicht das Portemonnaie von Lugano oder Bern hat, muss sich von seinen Konkurrenten dahingehend abheben, dass er durch Nachwuchsarbeit sich selbst Jahr für Jahr mit 1-3 jungen Talenten füttert, welche in die erste Mannschaft integriert werden und nach 1-3 Jahren zu gestandenen Profis reifen. Auch hier liegt vieles im Argen. Die Nachwuchsteams stehen praktisch ausnahmslos am Schwanz der jeweiligen Nachwuchsligen und U-Nationalspieler gibt es ebenfalls praktisch keine.

2. dauernde Trainerwechsel

Wenn man den Trainer einmal während der Saison wechselt, dann kann man von Pech bei der Trainerwahl sprechen. Wenn man ihn aber während dreier Saisons im halbjahres Rythmus wechselt, dann kann man dann irgendwann nicht mehr von Pech sprechen, sondern muss die Leute hinterfragen, welche den Trainer aussuchen oder ob das Team überhaupt so zusammengestellt ist, dass überhaupt irgendein Trainer mit dieser Mannschaft erfolgreich arbeiten kann. Immer wieder hört man aus dem Umfeld, dass absichtlich gegen diverse Trainer gespielt wurde, um so dessen Entlassung zu provozieren. Vielleicht wäre es mal an der Zeit, anstatt die Spieler zu schützen, mal den Trainer zu schützen und den ein oder anderen Spieler, so gross seine Verdienste in der Vergangenheit gewesen sein mögen, rauszuschmeissen.

3. Fehlende Leader

So liesst sich dann eben auch das Kader der Lakers als ein zusammengewürfelter Haufen von überbezahlten Altstars, talentfreien Jungen und einem Haufen Mitläufer. Es gibt wenige, bis gar keine Leader in diesem Team. Kombiniert mit den vielen Verletzten, kann es durchaus sehr düster werden in diesen Playouts.

Hoffnung Zukunft

Mit Christian Weber wurde nun ein Trainer verpflichtet, der dafür steht, dass in Zukunft einiges anders werden soll: anderes Spiel (Tempoeishockey), jüngeres Team etc. Erste Schritte wurden dabei auch schon bezüglich Kader unternommen. Die bange Frage die bleibt, kommt das alles nicht zu spät und man spielt nächste Saison in der NLB oder eben 1. Liga?

Es bleibt zu hoffen, dass einige Verletzte noch zurückkehren auf die Playouts und dass man dort bald einmal den Ligaerhalt sichern kann, denn ansonsten könnte es sehr ungemütlich werden. Wer will schon gegen hochmotivierte Lausanner und in deren Heimhexenkessel spielen?

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Rostlaube wieder offen!

März 1st, 2010 von admin

Unglaublich aber wahr! GC kann nach gut einem Monat wieder Fussballspielen. Die Stadt Zürich erklärte heute in einer Pressekonferenz, dass der Letzigrund wieder geöffnet werden kann und es so für GC am 10. März gegen Aarau in einem ersten Nachholfspiel weitergeht. Davor findet natürlich noch das Auswärtsspiel in Basel statt.

Da bei GC das mögliche Auswärtsspiel das Derby eben in der Rostlaube gewesen wäre, liegt der Letzte und einzige Ernstkampf der Rückrunde kanpp einen Monat (7. Ferbruar in Luzern) zurück.

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Olympia und die Wissenschaft

März 1st, 2010 von admin

So liebe Bloggleser, für einmal wird es wissenschaftlich in meinem Beitrag:

Mit dem 3:2 Sieg der Ahornblätter aus Kanada über die USA im Eishockeyfinal ist die letzte Entscheidung in Vancouver 2010 gefallen. Jeder Sportbegeisterte eines Landes schaut am Schluss auf den Medaillenspiegel und schaut, wie gut denn nun sein Land abgschnitten hat und welche Nationen viele Medaillen gewonnen haben. (Interessantes Detail dazu: Der Medaillenspiegel ist vom Olympischen Komitte offiziell nicht anerkannt. Da es sich laut den Olympischen Grundsätzen ausdrücklich um Wettkämpfe unter Athleten handelt und nicht zwischen Nationen, wird der Medaillenspiegel vom Olympischen Komitee eben nicht anerkannt.

Verschiedene Wissenschaftler haben in der Vergangenheit (und werden es wohl auch in der Zukunft tun) wissenschaftliche Studien und Paper zum Thema Olympia durchgeführt und geschrieben.

Rathke / Woitek haben in ihrer Arbeit unter anderem etwas nachgewiesen, was augenscheinlich wohl auch wieder an diesen Spielen eingetreten ist: Der Heimvorteil des Gastgeberlandes. In Turin 2006 holte Kanada zwar im Total auch 24 Medaillen (7 Gold / 10 Silber / 7 Bronze). Doch in Vancouver teilen sich die 26 Medaillen etwas anders auf: 14 Gold, 7 Silber und 5 Bronze. Die Goldausbeute wurde also verdoppelt. Rathke / Woitek erklären sich den Heimvorteil vor allem dadurch, dass das Gastgeberland, nach der Bekanntgabe des Austragungsortes (was ja 8 Jahre vor dem Event ist), zusätzliche Resourcen und Investition tätigt um die Sportler optimal zu fördern und auf die Spiele im eigenen Land vorzubereiten.

Im Weiteren weisen die beiden Autoren nach, dass es Länder gibt, die sich auf gewisse Sportarten spezialisieren und das neben Einwohnerzahl, Grösse des Landes und Bruttosozialprodukt vor allem auch der Produktionsumwandlungsprozess von Inputfaktoren in Olympische Medaillen (also gewissermassen das Know-how) von entscheidender Bedeutung sind.

Vor diesen Olympischen Spielen machte ein Professor von sich reden, der glaubt mit seinem Modell den Medaillenspiegel vorhersagen zu können: Daniel K. N. Johnson. Sein Medaillenvorhersage-Modell, welches er in seinem Paper 2004 veröffentlichte, beruht nicht auf den Fähigkeiten der Athleten der einzelnen Disziplinen, sondern auf verschiedenen Variablen: BSP, Population, Heimvorteil, Nähe zum Gastgeberland und weitere. Laut seiner Hompage ist die Korrelation zwischen seinem Vorhersage-Modell und dem tatsächlichen Medaillenspiegel bei den letzten fünf Olympischen Spielen (Sommer und Winter gezählt) jeweils zwischen 0.93 und 0.95.

Nun wie hat er sich diesmal geschlagen? Hier findet man seine Medaillenvorhersagen für Vancouver 2010. Das hier ist der tatsächliche Medaillenspiegel 2010. Kanada sagte er 27 Medaillen voraus, geholt haben sie 26. Allerdings ging er nur von 5 Goldmedaillen aus (tatsächlich: 14).

Vor allem bei Deutschland und den USA lag er diesmal schon ziemlich deutlich daneben, trotzdem interessant ist es allemal!

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Die Ära Krüger ist beendet

Februar 25th, 2010 von admin

Gestern Abend nach mitteleuropäischer Zeit ging mit der 0:2 Viertefinalniederlage gegen die USA eine lange Ära im Schweizer Eishockey zu Ende. Ralph Krüger war seit 1997 Schweizer Eishockey Nationaltrainer.

Als Krüger 1997 die Nationalmannschaft übernahm, war diese eine klassische Fahrstuhlmannschaft. Sie pendelte zwischen A-WM und B-WM. Nationaltrainer waren eigentlich kaum länger als zwei Jahre im Amt. Krüger setzte bereits 1998 bei der A-WM im eigenen Land ein erstes Ausrufezeichen. Die Krügerboys drangen bis ins Halbfinale vor und belegten am Ende den vierten Schlussrang.

Unvergessen ist auch das legendäre Motivations-SMS, welches Ralph Krüger den Spielern vor dem alles entscheidenden Vorrundenspiel gegen Russland an dessen Heim-WM im Jahre 2000 sendete: “Glaube an das Unmögliche und das Unmögliche wird möglich.” Die Schweiz gewann anschliessend völlig überraschend gegen die mit NHL-Superstars gespickte Mannschaft aus Russland mit 3:2 und schaffte die Sensation.

Gegenwind, welcher wohl letztlich auch dazu führte, dass Gaydoul, der neue Verbandspräsident, den Vertrag mit Krüger nicht mehr verlängerte, spürte Krüger erstmals an und nach Olympia 2002 in Salt Lake City. Reto von Arx und Marcel Jenni spülten damals den Frust in einer Bar mit dem einen oder anderen Bierchen mehr herunter. Für Krüger, welcher das Team über alles stellt, war dies ein unüberwindbarer Vertrauensmissbrauch. Er nominierte fortan die beiden Spieler nicht mehr für die Nationalmannschaft. Eine Massnahme, welche ihn zunehmend mehr in die Bredouille brachte, denn gerade Reto von Arx demonstrierte in den letzten 10 Jahren mehrmals in seinem Klub Davos, dass er ein absoluter Führungsspieler mit internationalem Niveau ist.

In der Folge blieben an WMs weitere Exploits weitgehend aus. Die Schweiz hatte zwar nie mehr etwas mit dem Abstieg zu tun und etablierte sich in der vergrösserten Weltspitze auf Rang 7 bis 8. Doch die Lücke zu den sechs absoluten Top-Nationen: Finnland, Kanada, Russland, Schweden, Tschechien und den USA konnte nicht verkleinert werden.

Zum grossen Exploits kam es nur noch einmal: Olympia 2006. Da siegte die Schweiz gegen die NHL-Mannschaft von Kanada mit 2:0. Martin Gerber zeigte eine unglaubliche Leistung im Tor und gleichzeitig traf man vorne aus gefühlten 1.5 Chancen zweimal.

Eine Enttäuschung war dagegen die Heim-WM 2009 und wohl der Genickbruch für Krüger. Krüger, welcher auf mehrere Schweizer Top-Scorer verzichtete, scheiterte diesmal gar noch vor den Viertelfinals. Dieses Scheitern liess die Stimmung in der Eishockey-Schweiz kippen.

Olympia 2010 war nochmals ein versöhnlicher Abschluss, welcher aber exemplarisch der Stillstand im Schweizer Eishockey aufzeigt: Die grossen Teams weiss man mit seinem System und dank Weltklasse-Torhüter zu ärgern und ins Wanken zu bringen. Gleichzeitig hat man aber grosse Mühe, wenn man gegen Teams wie Norwegen oder auch Weissrussland selbst zum Favoriten wird.

Nur wird diese Betrachtungsweise der Stagnation der Sache überhaupt gerecht? Muss man nicht festhalten, dass es wohl nunmal so ist, dass ein Land mit 8 Millionen Einwohnern nicht langfristig die Dominanz der Top-Six aufbrechen kann? Dass gelegentliche Highlights und sonst solide Leistungen, die zur Sicherung des 7 Rangs beitrugen, das höchste Schweizer Eishockeygefühle ist?

Die nächsten Jahre werden auf diese Frage weitere Antworten liefern. Denn mit Sean Simpson tritt der Coach das Erbe Krügers an, welcher letztes Jahr mit den ZSC Lions für ein kleines Eishockeywunder sorgte, als er die Eishockey Champions League gewann.

Die Messlatte ist trotzdem hoch und ob sich einige nicht schon bald bei Krüger entschuldigen müssen, weil es eben nicht so einfach ist diese Konstanz zu bringen.

Good bye, Ralph Krüger!

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Ueli Maurer bringt es auf den Punkt

Februar 19th, 2010 von admin

Bundesrat und Sportminister Mauer, der momentan in Vancouver weilt, bringt es in der Bindungsfrage auf den Punkt:

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Die Össis drehen durch

Februar 18th, 2010 von admin

Die Österreicher sind anscheinend sehr nervös im Zusammenhang mit dem Skispringen. Denn eigentlich könnte es so schön für sie sein. Sie dominieren als Team den Skisprung, doch da ist ein kleiner Gallier, der der Übermacht aus dem Osten widerstehen kann: Simon Ammann. Nun liegen bei den Österreichern anscheinend die Nerven blank. Sie wollen gegen die Bindung von Simon Ammann protestieren, falls er diese am Samstag beim Springen von der Grossschanze wieder verwendet. Laut dem Schweizer Skisprungchef Gary Furrer ist die Bindung absolut regelkonform und wird von Simon Ammann seit dem letzten Springen vor Olympia verwendet. Andreas Küttel übrigens verwendet dieses System bereits seit anfangs der Saison.

Mein Tip an unsere östlichen Nachbarn:

Macht eure Hausaufgaben für den Samstag und versucht Simi auf der Schanze fair zu bezwingen, diese lächerlichen Psychospielchen vraucht keiner!

Auf geht’s Simi, reiss den Össis dafür nochmal den Allerwertesten auf!

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Stellenanzeige: Eishockeyspieler

Februar 15th, 2010 von admin

In einem Fan-Forum gefunden:

Eishockeyspieler

Ihre Aufgaben
Als Eishockeyspieler in unserem Unternehmen, nehmen Sie an den obligatorischen Trainings, den Spielen in der NLA sowie an den Fanhöcks unseres offiziellen Fanclubs teil. Mit Ihrer verschwiegenen, fügsamen und unkritischen Art fällt es Ihnen leicht, sich in unserem Unternehmen einzugliedern

Unsere Erwartungen
Sie können Schlittschuhe selbst binden, wissen wie man einen Stock hält und die Begriffe “Center”, “Flügel” oder “Verteidiger” sind Ihnen ein Begriff. Sie sind eine belastbare Persönlichkeit, die auch in der grössten Hektik nie den Überblick verliert. Ihre guten Sprachkenntnisse, in finnisch, schwedisch, englisch, deutsch sowie von Vorteil russisch und tschechisch, welche Ihnen erlauben mit wechselnden Vorgesetzten zu kommunizieren, runden Ihr Profil ab.

Wir bieten Ihnen
Eine grosszügige Entlöhnung bei humaner Arbeitszeit.

Sie suchen die Herausforderung und sind bereit sich auf dieses Abenteuer einzulassen. Dann senden Sie uns Ihr vollständiges Bewerbungsdossier mit Bild an:

Lakers Sport AG
Reto Klaus
Oberseestrasse
8640 Rapperswil-Jona

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Die Unfähigkeit einer Stadt ein Stadion zu bauen

Februar 11th, 2010 von admin

Wir schreiben das Jahr 2010. Eigentlich müsste das neue Fussballstadion bereits seit einigen Jahren stehen in der Stadt Zürich. Denn für die EM 2008 in der Schweiz sollte ein schmuckes 30′000 Stadion in Form eines Pentagons in Zürich erbaut werden. Das Zürcher Volk hat dann auch mit einer zwei Drittel-Mehrheit zugestimmt. Nur leider kann man in der Schweiz, mit Einsprachen en masse, ungeliebte Projekte solange sperren, bis es sich irgendwann nicht mehr lohnt das Stadion zu bauen.

So wurde dann, nach unzähligen Rechtsstreiten und Einsprachen, das Projekt im letzten Jahr ad acta gelegt. Da aber der altehrwürdige Hardturm bereits abgebrochen wurde, muss man nun leider in der Rostlaube namens Letzigrund Fussballspiele schauen… Oder müsste… denn anscheinend wurde – unter dem Zeitdruck der Erbauung des Stadions – ein bisschen geschlampt. Der neue Letzigrund muss bis Ende Monat geschlossen bleiben.

Es ist eine Drama ohne Ende. Seit nun gut 10 Jahren will man in Zürich ein neues Stadion bauen, aber anscheinend sind die Leute in der Politik unfähig eine geeignte Lösung zu finden.

Eine Schande für Zürich! Aber wer weiss, vielleicht kommt ja jetzt, nach der Schliessung der Rostlaube endlich mal etwas Bewegung in die Stadionfrage.

GC braucht ein reines Fussballstadion und zwar bald!

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