Alain Sutter, der talentierteste Schweizer Fussballer aller Zeiten

Juni 23rd, 2010 von admin

Nach längerer Zeit, wird die Serie “herausragende Fussballer” um einen weiteren Akteur erweitert: Alain Sutter.

Alain Sutter wurde am 22. Januar 1968 in Bern geboren. Bereits im Alter von 17 Jahren gehörte er dem Profi-Kader des Schweizer Rekordmeister Grasshopper-Club Zürich an. Er spielte insgesamt acht Jahre in der Schweiz und stand dabei immer bei GC unter Vertrag (1 Saison ausgeliehen an YB) und errang dabei zwei Meisterschaften und zwei Pokalsiege. Danacdh führte sein Weg weiter nach Deutschland zu Nürnberg. Nach sehr guten Leistungen in der Liga und einer starken WM wechselte er zu Bayern München, wo er aber nicht glücklich wurde, so dass er nach einem Jahr zu Freiburg weiterzog. Danach zog er zum Ende seiner Karriere nach Amerika weiter, wo er in Dallas noch zwei Jahre spielte.

In der Nationalmannschaft spielte Sutter insgesamt 63mal und gehörte der grossartigen Mannschaft an, die sich 1994 nach 28 Jahren wieder für eine WM qualifizieren konnte. Sein Highlight dürfte dabei die Partie an der WM 1994 igegen Rumänien bleiben, als er ein riesen Spiel machte, 1 Tor schoss und dies alles mit gebrochener Zehe.

Alain Sutter gehört definitiv zu der Kategorie Fussballer, über die man im Nachhinein sagt, der hätte viel mehr aus sich machen können. Er war und ist wohl bis heute mit der talentierteste Fussballer, den die Schweiz hervorbrachte und hätte aufgrund seiner Fähigkeiten sicher das Zeug zum Weltstar gehabt.

Doch Alain Sutter war aber ein Fussballer mit Köpfchen und eigenem Willen. Diese Eigenschaften standen ihm beispielsweise in München im Weg. Den als er mit einer hartnäckigen Krankheit zu kämpfen hatte, schwörte Sutter darauf sich alternativ (Homeopathie) behandeln zu lassen. Dies führte zu einer Auseinandersetzung mit Uli Hoeness, der ihm unter anderem riet endlich wiedermal eine Schweinshaxe zu essen. Es war der Anfang vom Ende bei Bayern München. Sutter liess sich nie in ein zu enges Korsett drängen. Er blieb Rebell: 1995 entfaltete unter seiner Führung die Schweizer Nati bei einem Länderspiel während der Nationalhymne ein Transparent mit der Aufschrift: „Stop it Chirac!“.

Umumstritten waren seine Fähigkeiten: schnell, dribbelstark, starke Technik mit dem linken Fuss und sehr gute Schusstechnik. Sutter hätte es zum absoluten Weltklasse-Spieler, den man weit über die Schweizer Landesgrenzen hinaus kennt, schaffen können, sein Charakter und seine Einstellungen und Prinzipien liessen dies nicht zu.

Trotzdem, er bleibt eines meiner grossen Idole meiner Jugendzeit (wegen ihm trug ich damals sogar ein Bayern München Shirt).

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Danke, Roger Berbig!

Februar 10th, 2010 von admin

Gestern Abend wurde bekanntgegeben, dass Roger Berbig per sofort als Präsident von GC abgelöst wurde und durch den CEO Urs Linsi ersetzt wird. Es ist nüchtern betrachtet ein folgerichtiger Schritt, da so die breitere Abstützung des Vereins durch Geldgeber, welche ja auch durch Roger Berbig gefordert und gewünscht wurde, möglich wird. Es ist also ohne Emotionen gesehen ein weiterer Schritt zur Gesundung des Grasshopper-Club Zürich.

Doch Roger Berbig soll nicht nur sachlich hier gewürdigt und verabschiedet werden. Er übernahm damals im Sommer 2007 das Präsidentenamt, als sich keiner darum riss. Im Gegenteil es war so etwas von – die Ratten verlassen das sinkende Schiff – zu spüren. Berbig, seines Zeichen ein echter Hopper mit eben solchem Herz, übernahm zusammen mit Spross und Vogel die Führung, im Wissen, dass es ein enorm schwieriges Unterfangen sein wird dieses Schiff aus dem Sturm zu führen. Es kommt dazu, dass er in seinem Beruf als Chirurg nun wahrlich nicht sonderlich viel Zeit gehabt hätte, um sich daneben auch noch als Präsident eines Fussballclubs zu betätigen. So verstand er seine Rolle als Präsident eher repräsentativ und überliess die operative Führung anderen (vor allem Erich Vogel).

Das Führung-Trio stellte dann bei Amtsantritt den sogenannten Dreijahresplan auf, welcher vorsah, dass man im Jahr eins so um Platz 5 spiele, im Jahr zwei um die Plätze 1-3 und im dritten Jahr wollte man soweit sein, dass man um die Meisterschaft mitspielen kann. Dabei hat die Führung stets betont, dass dieses ambitionierte Ziel nur dann machbar und umsetzbar ist, wenn gleichzeitig Investoren gefunden werden, die bereit sind, dem Plan entsprechend zu unterstützen.

Im ersten Jahr lief praktisch alles nach Plan. Man schaffte es, eine Mannschaft zu formen, mit welcher sich die Fans wieder identifizieren konnten. Am Ende sprang rang vier, nur zwei Punkte hinter dem Drittplatzierten heraus. Man war dem Jahresplan also eher etwas voraus. Im zweiten Jahr sah es lange so aus, als könnte man den Weg weitergehen. Doch in der Rückrunde fielen phasenweise bis zu 7 Stammkräfte gleichzeitig aus und das, zwar in der Spitze konkurrenzfähige, aber in der Breite zu schwache Kader konnte diesen Substanzverlust nicht verkraften. Es wurde am Ende Vierter, mit über 20 Punkten Rückstand auf das Minimalziel (Rang 3). Daneben brannte es nun auch zunehmend neben dem sportlichen Geschehen. Die Investorensuche gestaltete sich weitaus schwieriger als angenommen, zumal die Wirtschaftskrise voll durchschlug. Den Rest kennen die meisten. GC stand/steht vor einem weiteren Neuanfang.

Danke, Roger Berbig! Danke für deinen Einsatz für GC! Du hast eine unheimliche Ausstrahlung und Nähe gegenüber den Fans vermittelt, wie sie selten zuvor zu spüren war. Ich wünsche dir für deine Zukunft nur das Beste und hoffe du kannst dich nun etwas von dem Stress, welches vor allem das Jahr 2009 als GC-Präsi mit sich brachte, erholen. Du warst trotzdem der beste Präsident, welcher sich ein Fussballclub wünschen kann!

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Stéphane Chapuisat – Das Schlitzohr aus der Schweiz

Dezember 15th, 2009 von admin

Es ist wiedermal an der Zeit die Kategorie “herausragende Fussballer” um ein weiteres Idol meiner Jugendzeit zu erweitern. Es handelt sich dabei um Stéphane Chapuisat.

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Stéphane Chapuisat ist, zusammen mit Hitzfeld, der Grund, warum ich anfangs der 90er Jahre im Deutschen Fussball Borussia Dortmund Fan wurde. Nach seinem Start in die Karriere bei Lausanne Sports, wechselte er zu Uerdingen, wo er von Hitzfeld im Sommer 1991 mit nach Dortmund genommen wurde. Bei der Borussia avancierte Chapuisat schnell zum Publikumsliebling. Chapuisat, oder von den Deutschen oft “Chappi” genannt, weil sie mit der Aussprache des französischen Namens Chapuisat (Schapüsa) so ihre Probleme hatten, war sofort einer der Topstürmer in der Bundesliga. In seinen ersten Jahren bildete er zusammen mit Flemming Poulsen ein gefährliches Sturmduo beim BVB. Später wurde Karlheinz Riedle sein Stammsturmpartner. In der Saison 1994/1995 gewann er mit Borussia Dortmund die Deutsche Meisterschaft, Chappi steuerte 12 Tore in 20 Spielen bei. Eigentlich war es seine absoult stärkste Phase, aber leider verpasste er aufgrund eines Kreuzbandrisses fast die gesamte Rückrunde und ein Teil der nächsten Saison, inwelcher Dortmund ebenfalls den Titel errang. Chapuisat schaffte auch nach dem Kreuzbandriss nochmals den Anschluss, doch so ganz der Alte, welcher er vor der Verletzung war, wurde er meines Erachtens nie mehr. Chapuisat schoss insgesamt 106 Tore in der Bundesliga und hielt damit auch zwischentlichzeitlich den Rekord als bester ausländischer Torschütze der Bundesliga (hätte er sich nicht den Kreuzbandriss zugezogen und praktisch ein Jahr ausgefallen, könnte er diesen wohl heute noch halten).

Im Sommer 1999 wechselte er von meinem einen Lieblingsverein zu meinem anderen: GC Zürich. Dort errang er im Sommer 2001 den Schweizer Meister-Titel. Insgesamt schoss er bei GC in 77 Einsätzen 45 Tore. Danach war er noch drei Jahre für YB tätig und eine Saison bei seinem Stammverein Lausanne Sports in der NLB.

In der Schweizer Nationalmannschaft lief es ihm persönlich, wenn man die Trefferquote anschaut (103 Spiele/21 Tore) weniger gut. Trotzdem war vor allem die Anfangs- und dann auch wieder die Schlussphase seiner Nati-Karriere sehr erfolgreich. Zusammen mit Adrian Knup bildete er das Sturmduo der legendären Schweizer Nationalmannschaft, welche sich nach 28 Jahren im Jahre 1994 wieder für eine WM (in den USA) qualifizieren konnte. Zum Abschluss seiner Karriere war er sowas wie der “Lehrmeister” für den damals jungen, aufstrebenden Alex Frei.

Chapuisat zeichnete vor allem eine spezielle Schlitzohrigkeit aus, mitwelcher er seine Gegenspieler immer wieder narrte und desöfteren auch Freistösse und Elfmeter rausholte, die nicht unbedingt zwingend Fouls waren. Daneben verfügte er über einen sehr starken linken Fuss, welchen er auch praktisch nur zum führen des Balles brauchte. Chapuisat konnte einerseits die Gegenspieler im 1 gegen 1 vernaschen und verfügte mit seinem linken Fuss über eine herausragende Schusstechnik.

Sein persönliches Palmares ist lange und aussergewöhnlich für einen Schweizer Fussballer:

- zweifacher Deutscher Meister (1994/1995 und 1995/1996)

- Champions League Sieger mit Dortmund (1996/1997)

- Weltpokalsieger (1997)

- Schweizer Meister mit GC (2000/2001)

- Schweizer Fussballer des Jahres 1992, 1993, 1994 und 2001

- WM Teilnahme 1994

- EM-Teilnahme 1996 und 2004

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Ruud Gullit – mein erstes Fussball-Idol

November 20th, 2009 von admin

Die Rubrik “herausragende Fussballer” wird heute um ein ganz speziellen Spieler erweitert: Ruud Gullit. Ich bezeichne ihn als mein erstes Fussball-Idol. Also den ersten Spieler, welchen ich bewusst war genommen habe und ich zu Hause Poster aufgehänkt habe.

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Ruud Gullit wurde in Surinam geboren. Sein Vater war Nationalspieler von Surinam. 1981 debütierte er in der holländischen Nationalmannschaft. Nach dem Scheitern in der WM-Qualiifkation für die WM 1986 in Mexiko wurde um Ruud Gullit eine neue Mannschaft aufgebaut, in welcher er zum Captain bestimmt wurde. Die Krönung folgte 1988 bei der EM in Deutschland, als man im Finale gegen die Gastgeber mit 2:0 gewinnen konnte und Ruud Gullit selbst dabei das 1:0 beisteuerte. Nach einem streit mit dem damaligen Trainer Advocaat beendete er kurz vor dem WM 1994 in den USA seine Nationalmannschafts-Karriere.

Auf Vereinsebene wechselte er 1987 nach dem Gewinn der holländischen Meisterschaft mit PSV Eindhoven zum AC Milan. Dort war er zusammen mit zwei anderen herausragenden holländischen Spielern, nämlich Frank Rijkaard und Marco van Basten, wichtiger Bestandteil eines Teams, was zweimal in Folge den Pokal der Landesmeister gewinnen konnte. Nach seiner Zeit bei Milan folgte noch ein Abstecher zu Sampdoria Genua und ab 1995 bis 1998 spielte er bei Chelsea London, wo er ab 1996 als Spieler-Trainer fungierte.

Hier gibt es Ruud noch einmal in Aktion zu bewundern.

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Robert Enke geht zum letzten Mal aus dem Stadion

November 15th, 2009 von admin

Heute morgen fand die Gedenkfeier zu Ehren von Robert Enke statt. Eine sehr emotionale Feier. Ich kannte Robert Enke nur aus dem Fernsehen, von Interviews, von Spielen, von seinen Paraden. Trotzdem fühlte ich mich ihm heute morgen sehr verbunden, auf eine Art, die mir schon fast unheimlich wurde. Tränen kullerten mir immer wieder über die Wangen.

Wenn durch Robert Enkes Tod eine Diskussion zum Thema Depression und Versagensängste  in Gang kommt und daraus sich auch ein Umdenken in der ganzen Gesellschaft ergibt, dann, lieber Robert, hat dein Freitod wenigstens eine wünschenswerte Entwicklung mit sich gebracht. Es bleibt zu hoffen, dass Robert Enke als Mahnmal jederzeit über der Gesellschaft schwebt. Wenn aber nach zwei, drei Wochen alles seinen normalen Lauf wieder nimmt, wäre dies sehr traurig.

Heute verliess er zum letzten Mal sein Stadion, zusammen mit seinen Mannschaftskollegen. Ich hoffe du findest, zusammen mit deiner Tochter, deinen Frieden, wo immer du auch bist.

RobertEnke

“Nur die Besten sterben jung!”

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Rene Higuita – der etwas andere Torhüter

November 13th, 2009 von admin

Die Serie “herausragende Fussballer” wird heute um einen ganz speziellen Torhüter erweitert: Rene Higuita.

Das Torhüter an und für sich spezielle Typen sind, ist bekannt. Higuita glänzte aber mit einer speziell mutigen Spielweise. Er liess sich desöfteren auf Dribblings mit den gegnerischen Stürmern ein. Ab und zu ging es gut, ab und an eben nicht. Weltberühmt wurde Higuita an der WM 1990 i Italien, als er mehrere solcher Ausflüge produzierte und auch das ein oder andere Gegentor einfing. Higuita war zwar weniger aufgrund seiner fussballerischen Fähigkeiten herausragend, dennoch hat er seinen Platz in dieser Kategorie absolut verdient. Oder etwa nicht?
rene_higuita
Der Video unten kann als ein Best-of von Higuita aufgefasst werden.

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R.I.P. Robert Enke

November 10th, 2009 von admin

Vorher schockte mich beim Einstellen des Teletextes die Nachricht vom Tod des deutschen Nationaltorwarts Robert Enke.
Die Fussballwelt verliert nicht nur einen hervorragenden Torhüter, sondern auch einen intelligenten Menschen, welcher immer wieder Rückschläge wegzustecken hatte.
Mein Beleid und Mitgefühl gilt der Familie von Enke.
Ruhe in Frieden
Enke

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Richard Nuñez, die kleine Zaubermaus

November 9th, 2009 von admin

richardRichard Nuñez kam im Winter 2000/2001 zu GC und war vom ersten Spiel an eine Attraktion. Er brachte es in der NLA auf die unglaubliche Quote von 85 Toren und 71 Vorlagen in 127 Spielen. Er verbuchte also im Schnitt mehr als einen Skorerpunkt pro Spiel.

Seine bevorzugte Position war der linke Flügel in einem 4-3-3. Seine Qualitäten waren vielseitiger Natur: Zum einen war er sehr schnell, er hat einen fantastischen linken Fuss, einen sehr gute Schusstechnik, konnte zwei, drei manchmal auch vier Gegenspieler ausdribbeln. Gefürchtet waren auch seine direkten und indirekten Standards.

Mit seinen Toren half er schon in der Saison 2000/2001 wichtig zum Gewinn der Schweizer Meisterschaft. In der Saison 2002/2003 war er dann massgeblich entscheidend dafür das der Titel nach Zürich und nicht nach Basel ging. Unvergessen bleibt auch sein 6:5 Siegestreffer gegen den FC aus Zürich im Cuphalbfinalspiel 2004 (siehe Video unten). Nuñez ist bis heute eine der letzten Attraktionen des GC geblieben. Ein Spieler, der jederzeit den Unterschied in einem Spiel ausmachen konnte. Diese Spielertypen sind dann oft auch exzentrische Diven. Dies traf dann auch voll und ganz auf Nuñez zu. Er verrichtete kaum Defensivarbeit und an einem schlechten Tag (diese wurden gegen Ende seiner Zeit bei GC leider häufiger), war er ein grosses Ärgernis. Trotzdem dieser Spieler bleibt mir für immer aufgrund seiner Extraklasse in Erinnerung. Gerade in Zeiten wie diesen erinnere ich mich sehr gerne an Richard Nuñez und seine zahlreichen Geniestreiche zurück!

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Johan Cruyff, Europas Fussballer des Jahrhunderts

November 8th, 2009 von admin

In dieser Kategorie werden von Zeit zu Zeit herausragende Fussballer vorgestellt beziehungsweise an diese erinnert. Das Prädikat herausragend muss dabei nicht unbedingt nur für Weltklasse-Spieler gelten, sondern kann auch für herausragend innerhalb einer Liga stehen. Die Serie wird natürlich mit der legendären Nummer 14, dem Holländer  Johan Cruyff gestartet, welcher einer der begnadensten Spielmacher aller Zeiten war.

johancruyffJohan Cruyff (Hendrik Johannes Cruyff) wurde am 25. April 1947 in Amsterdam geboren. Bei Ajax Amsterdam begann dann auch 1964 seine einzigartige Karriere als Fussballer. Cruyff wurde im Laufe seiner Karriere neunmal niederländischer Meister, sechsmal niederländischer Cupsieger, je einmal spanischer Meister und Cupsieger und gewann dreimal mit Ajax Amsterdam den Pokal der Landesmeister. Mit der holländischen Nationalmannschaft wurde er 1874 in Deutschland Vize-Weltmeister, EM-Dritter 1976. Persönlich wurde er zweimal Torschützenkönig in Holland, war dreimal Europas Fussballer des Jahres (1971, 1972 und 1973) und wurde 1999 zu Europas Fussballer des Jahrhunderts gewählt.

Cruyff zeichnete vor allem sein Antritt, Schnelligkeit und eine sensationelle Technik aus. Enige Müsterchen dieser Fähigkeiten zeigt der untenstehnde Video eindrücklich.

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Nassim Ben Khalifa vor dem nächsten Coup

November 8th, 2009 von admin

Heute Abend (live auf Eurosport ab 19:00 Uhr) kämpft die Schweizer U-17 Nationalmannschaft an der WM in Nigeria um den Halbfinaleinzug gegen Italien. Schon das Achtelfinale gegen Deutschland war ein absolutes Klassespiel, welches die nachfolgenden Champions League Spiele des gleichen Abends an Spannung und Dramatik um längen übertraf. Am Ende setzten sich die Schweiz gegen Deutschland verdient mit 4:3 nach Verlängerund durch. Herausragender Akteur in den Schweizer Reihen war einmal mehr der GC-Youngstar Nassim Ben Khalifa. Im Kader der U-17 Nati figurieren neben Ben Khalifa noch drei weitere Jung-Hopper: Innenverteidiger Charyl Chappuis, Stürmer Haris Seferovic (gesperrt gegen Italien) und Ersatztorwart Raphael Spiegel.

Nach Siegen gegen Mexiko, Japan, Brasilien (!) und Deutschland ist die Schweiz auch im Duell gegen Italien Favorit (man stelle sich vor, diesen Satz könnte man auch mal bei den Grossen schreiben…)

Also, ab 19:00 Uhr heisst’s wieder Daumen drücken und mitfiebern mit Ben Khalifa und Co.!

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