10 Erkenntnisse dieser WM

Juli 12th, 2010 von admin

1. Spanien ist die beste Fussball-Nation der Welt (nicht nur objektiv, sondern auch subjektiv gesehen)

2. Die Deutschen entdecken neben dem Fussballkämpfen auch das Fussballspielen

3. Tröten mit monotonem Geräusch gehören zur afrikanischen Fankultur und sind tief verwurzelt (seit 2001)

4. Die Afrikanischen Teams sind immernoch nicht WM-Titel-reif

5. Zumindest für Tor/kein Tor -Entscheidungen muss endlich der Videobeweis her

6. Die Schweiz ist Fussballweltmeister-Besieger

7. Trotz unberechenbarem WM-Ball – sinkt der Toreschnitt pro Spiel

8. Nur gut verteidigen können reicht nicht aus

9. Italien ist die 2. gröss

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Die Köbi Kuhn Saga

Juni 25th, 2010 von admin

Was ich im heutigen Beitrag schreibe, würde wohl in einigen Ländern schlimme Konsequenzen nach sich ziehen und gilt wohl auch in der Schweiz als Majestätsbeleidigung. Und trotzdem es muss sein!

Köbi Kuhn wird allgemein in der Schweiz heute als sehr erfolgreicher Nati-Trainer angeschaut und es wird jeweils ein Lobeslied auf unseren „Köbi-National“ angestimmt. Doch hat er dies wirklich verdient?
Ja, natürlich werden jetzt die meisten sofort denken, denn schliesslich hat er uns an die EM 2004 (Vorrunde) und an die WM 2006 (Achtelfinale) geführt! Nein, rufe ich zurück, das hat er nicht und will das auch im nachfolgenden Text begründen.

Das erste und gleichwohl schon stärkste Argument liefere ich gleich zu Beginn (weil es mich auch heute, knapp vier Jahre später, noch immer tierisch aufregt und etwas vom Dümmsten ist, was ich je von einem professionellen Trainer gesehen habe: Im WM-Achtelfinale gegen die Ukraine wechselt Köbi Kuhn in der 115. Minute beim Stand von 0:0 Alex Frei aus. Wie wenig intelligent ist es eigentlich, wenn ich fünf Minuten vor einem sehr wahrscheinlichen Elfmeterschiessen ausgerechnet den Mann rausnehme, der die Elfmeter mit nahezu 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit in die Maschen haut? Ich kann mich nicht erinnern, dass Frei im Klub oder in der Nati je einen Elfmeter verschossen hat – im Gegenteil er haut sie in der Hölle von der Türkei aber auch in Griechenland hinein, bei Dortmund, bei Basel, einfach überall wo er war, aber nein… im WM-Achtelfinale wechselt Köbi National eben gerade diesen Mann mit Nerven aus Stahl aus… Das Ende kennen wir: Zuerst hält Zuberbühler zwar einen Elfer von Shevchenko, aber danach versagen die Herren Streller (spiel mir das Zungenlied), Cabanas und Barnetta der Reihe nach. Natürlich kann keiner von uns sagen, wie das Elferschiessen mit Frei ausgegangen wäre, und trotzdem: wenn Frei den ersten Elfer versenkt, nachdem Shevchenko gescheitert war, führt die Schweiz im Elferschiessen mit 1:0 und die Wahrscheinlichkeit, dass dieses ein völlig anderes Ende nimmt, wäre zumindest um einiges höher gewesen. Köbi Kuhn begründete übrigens damals den Entscheid Lustrinelli für Frei zu bringen, dass er dachte man könne so noch das 1:0 erzielen… By the way: während dem Spiel nahm er auch Hakan Yakin, den zweiten sicheren Elfmeterschützen, vom Feld.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Schweiz den Sprung an die EM 2004 und die WM 2006 auch mit einem anderen Trainer geschafft hätte, denn dafür war einfach die Qualität des Teams, vor allem aufgrund von nachrückenden jungen Spielern wie Magnin, Cabanas, Frei, später Barnetta, Behrami, Senderos, Djourou etc. zu hoch. Oder böse ausgedrückt, die Schweiz qualifizierte sich für die beiden Endrunden nicht dank Köbi, sondern wegen Köbi.

An der EM 2004 erinnerte die Stimmung im Team eher an ein Ferienlager, als dass dieses Team etwas reissen könnte. Demzufolge schied man auch ambitionslos in der Vorrunde aus. 2006 habe ich oben zur genüge ausgeführt und 2008 sczhaffte es Kuhn nicht, das „Once-in-your-Liftime“-Gefühl auf die Mannschaft zu übertragen, wiederum schied man in der Vorrunde aus.

Auch daneben gab es einige unrühmliche Geschichten: was genau mit Blaise NKufo abging (Rassismusvorwürfe) bleibt bis heute ungeklärt. Dem damaligen Nati-Captain und verdienstvollen Spieler Johann Vogel teilte Köbi National am Telefon ohne Begründung mit, dass er nicht mehr für die Nati aufgeboten wird (notabene an seinem Geburtstag).

Nein, ich glaube nicht an die Saga vom Helden Köbi National…

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Wenn der 1 von 10 Fällen eintrifft

Juni 18th, 2010 von admin

Alex Frei hatte es kurz vor der WM treffend formuliert: “Wenn wir zehnmal gegen dieses Spanien spielen, dann verlieren wir 8 oder 9 mal, aber eines gewinnen wir! Wir müssen alles dafür geben, dass dieser eine Fall eintreffen kann!”

Solche Sätze klingen immer gut, widerspiegeln aber wohl tatsächlich die Realität. Der neutrale Fussball-Fan mag sich an einer solchen Taktik, wie sie die Schweiz gegen Spanien gewählt hat, wenig bis gar nicht begeistern (ich mich übrigens auch nicht, wenn es nicht um eines meiner favorisierten Teams geht), doch wenn du als Schweiz (aber wohl auch die meisten anderen Mannschaften an dieser WM) gegen dieses Spanien mit ihrem Kurzpassspiel und ihrer Ballsicherheit und ihren absoluten Weltklassespielern, bei denen fast jeder ein Spiel entscheiden kann, eine Chance haben willst, dann nur so.

Aber selbst wenn alles aus Schweizer Sicht optimal läuft, brauchst du immer noch Glück und einen sehr starken Torhüter. Beides hatte die Schweiz an diesem denkwürdigen Mittwoch Nachmittag. Es war ein sehr schöner Tag für den Schweizer Fussball und die Schweiz allgemein. Doch aufpassen, wer jetzt denkt es gehe so weiter, könnte sich gewaltig täuschen! Chile hat eine sehr gute Mannschaft und es wird alles andere als einfach, dieses Team zu schlagen. Und falls man gegen Chile eine Niederlage einfährt, droht trotz dem denkwürdigen Sieg gegen Spanien, das WM-Aus nach der Vorrunde!

Also Hitzfeld und Team:

Fokussiert bleiben und weiter hart arbeiten, dann kann es gut kommen!

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Die grosse WM-Ernüchterung

Juni 18th, 2010 von admin

Vor vier Jahren erlebte die Welt in Deutschland eine WM, die neue Massstäbe setzte: Infrastruktur (Stadien), Stimmung, Fussball, Organisation. Einfach alles war auf einem Niveau und Standard, wie es die Fussballwelt zuvor noch nie gesehen hatte.

Klar, dass da die Messlatte für Südafrika, den ersten WM-Gastgeber auf dem afrikanischen Kontinent extrem hoch gelegt wurde. Wahrscheinlich sind vergleiche zwischen diesen Ländern auch nicht ganz fair, das mag schon sein. Und trotzdem, was der WM-Zuschauer an dieser WM geboten bekommt, ist doch eine ziemliche Ernüchterung und lässt vielerorts die WM-Stimmung nicht wirklich aufkommen:

1. Vuvuzela

Ja ich bring sie nochmals… Es ist absolut nervtötend, dieses 90-minütige Getröte! Nennt mich intolerant, mir egal, diese Tröten rauben dem Fussball alles was normalerweise die Stimmung in einem Stadion ausmacht. Und das zweifelhafte Argument der Fankultur kann ich nicht wirklich ernst nehmen. Die Tröten werden seit 2001 massenproduziert und vom Südafrikanischen Fussballverband mitgepusht (wahrscheinlich verdienen die auch am Umsatz mit den Tröten). Das soll eine Fankultur sein? Wo sind die Afrikanischen Trommler und Trommlen? Wo die tanzenden und singenden lebensfrohen Menschen dazu? Die Vuvuzelas zerstören alles.

2. Halbleere Stadien

Kaum ein Spiel ist wirklich ausverkauft. Bei den meisten Spielen hat es noch zig Plätze frei.

3. Winter

Natürlich können die Afrikaner dafür nichts, dass sie auf der Südhalbkugel sind und jetzt Winter haben. Es ist aber nunmal ein Faktor mehr, der keine WM-Stimmung in den Stadien aufkommen lässt

4. Mässige Spiele

Ohne es wissenschaftlich belgen zu können, aber von den bisherigen Spielen, waren vielleicht zwei Spiele schön anzusehen, der Rest ist viel Geknorze und Stückwerk. Dabei haben wohl (dies auch aufgrund von Spieleraussagen) auch die obengenannten drei Punkte erheblichen Anteil.

Diese WM wird zwar als erste WM auf afrikanischem Boden in die Geschichte angeben. Daneben wird allerdings nur wenig Positives hängen bleiben. Eigentlich jammerschade, denn Afrika und im Speziellen Fussball-Afrika hätte was besseres verdient gehabt!

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Stéphane Chapuisat – Das Schlitzohr aus der Schweiz

Dezember 15th, 2009 von admin

Es ist wiedermal an der Zeit die Kategorie “herausragende Fussballer” um ein weiteres Idol meiner Jugendzeit zu erweitern. Es handelt sich dabei um Stéphane Chapuisat.

do-chapuisat

Stéphane Chapuisat ist, zusammen mit Hitzfeld, der Grund, warum ich anfangs der 90er Jahre im Deutschen Fussball Borussia Dortmund Fan wurde. Nach seinem Start in die Karriere bei Lausanne Sports, wechselte er zu Uerdingen, wo er von Hitzfeld im Sommer 1991 mit nach Dortmund genommen wurde. Bei der Borussia avancierte Chapuisat schnell zum Publikumsliebling. Chapuisat, oder von den Deutschen oft “Chappi” genannt, weil sie mit der Aussprache des französischen Namens Chapuisat (Schapüsa) so ihre Probleme hatten, war sofort einer der Topstürmer in der Bundesliga. In seinen ersten Jahren bildete er zusammen mit Flemming Poulsen ein gefährliches Sturmduo beim BVB. Später wurde Karlheinz Riedle sein Stammsturmpartner. In der Saison 1994/1995 gewann er mit Borussia Dortmund die Deutsche Meisterschaft, Chappi steuerte 12 Tore in 20 Spielen bei. Eigentlich war es seine absoult stärkste Phase, aber leider verpasste er aufgrund eines Kreuzbandrisses fast die gesamte Rückrunde und ein Teil der nächsten Saison, inwelcher Dortmund ebenfalls den Titel errang. Chapuisat schaffte auch nach dem Kreuzbandriss nochmals den Anschluss, doch so ganz der Alte, welcher er vor der Verletzung war, wurde er meines Erachtens nie mehr. Chapuisat schoss insgesamt 106 Tore in der Bundesliga und hielt damit auch zwischentlichzeitlich den Rekord als bester ausländischer Torschütze der Bundesliga (hätte er sich nicht den Kreuzbandriss zugezogen und praktisch ein Jahr ausgefallen, könnte er diesen wohl heute noch halten).

Im Sommer 1999 wechselte er von meinem einen Lieblingsverein zu meinem anderen: GC Zürich. Dort errang er im Sommer 2001 den Schweizer Meister-Titel. Insgesamt schoss er bei GC in 77 Einsätzen 45 Tore. Danach war er noch drei Jahre für YB tätig und eine Saison bei seinem Stammverein Lausanne Sports in der NLB.

In der Schweizer Nationalmannschaft lief es ihm persönlich, wenn man die Trefferquote anschaut (103 Spiele/21 Tore) weniger gut. Trotzdem war vor allem die Anfangs- und dann auch wieder die Schlussphase seiner Nati-Karriere sehr erfolgreich. Zusammen mit Adrian Knup bildete er das Sturmduo der legendären Schweizer Nationalmannschaft, welche sich nach 28 Jahren im Jahre 1994 wieder für eine WM (in den USA) qualifizieren konnte. Zum Abschluss seiner Karriere war er sowas wie der “Lehrmeister” für den damals jungen, aufstrebenden Alex Frei.

Chapuisat zeichnete vor allem eine spezielle Schlitzohrigkeit aus, mitwelcher er seine Gegenspieler immer wieder narrte und desöfteren auch Freistösse und Elfmeter rausholte, die nicht unbedingt zwingend Fouls waren. Daneben verfügte er über einen sehr starken linken Fuss, welchen er auch praktisch nur zum führen des Balles brauchte. Chapuisat konnte einerseits die Gegenspieler im 1 gegen 1 vernaschen und verfügte mit seinem linken Fuss über eine herausragende Schusstechnik.

Sein persönliches Palmares ist lange und aussergewöhnlich für einen Schweizer Fussballer:

- zweifacher Deutscher Meister (1994/1995 und 1995/1996)

- Champions League Sieger mit Dortmund (1996/1997)

- Weltpokalsieger (1997)

- Schweizer Meister mit GC (2000/2001)

- Schweizer Fussballer des Jahres 1992, 1993, 1994 und 2001

- WM Teilnahme 1994

- EM-Teilnahme 1996 und 2004

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Die vermeintlich einfache Gruppe

Dezember 5th, 2009 von admin

Nach Gruppenauslosungen steigt die Vorfreude auf ein grosses Turnier jeweils nochmals an. Denn dann sind sowohl alle Gruppen und genauen Spielorte und -tage bekannt. Auch zeichnet sich ein allfälliger weiterer Weg durch das Turnier ab.

In den Medien eines Landes wird dann auch gleich die Gruppe kommentiert und auf ihre Lösbarkeot überprüft.

Für die Gruppe der Schweiz wurde dabei auch gleich die Parole “gut machbar” ausgegeben. Gestern Abend unterwegs in Zürich hört man dann auch gleich zwei philosophieren, dass Spanien wohl zu stark sei, dass aber gegen Chile und Honduras sicher gewonnen werde. Natürlich hätte es auf dem Papier schwierigere Gruppen geben können. Nur sollte mam eine Mannschaft, die sich hinter Brasilien relativ souverän auf den zweiten Platz in der Südamerika-Gruppe qualifiziert hat, dann schon nicht auf die leichte Schulter nehmen. Und da Honduras niemand kennt, sind da natürlich drei Punkte fix eingerechnet.

Schauen wir noch auf andere Gruppen. Die deutschen Medien sprechen von Losglück und einer einfachen Gruppe. Nun gut, Australien ist eine der besten Mannschaften aus dem Aussenseitertopf 2, Ghana wusste schon vor vier Jahren zu gefallen und hätte Brasilien fast aus dem Turnier geschmiessen und Serbien liess es erst zu einer Hand of God kommen. In einer Art Todesgruppe befindet sich diesmal Brasilien. Ein lockerer Turniereinstieg wird es wohl, in Anbetracht der Gegner Portugal und Elfenbeinküste, kaum geben.

Bevor ich es vergesse: in welcher Gruppe spielt noch gleich Irland? Ah nein, die Geschichte hat man ja mittlerweile wieder vergessen. Auch sind Depressionen wieder Schnee von gestern. The show must go on!

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Almen Abdi – Gefangen im Interessenskonflikt

November 26th, 2009 von admin

Almen Abdi spielte eine starke letzte Saison in der höchsten Spielklasse der Schweiz. Er schoss als offensiver Mittelfeldspieler 19 Tore und war damit mitverantwortlich, dass der FC die Meisterschaft gewann. Er schien der kommende Star auch mit Blick auf die Schweizer Nationalmannschaft zu sein.

Ein möglicher Wechsel im Sommer zu Udinese stand eigentlich so gut wie fest. Doch leider gehört auch Almen Abdi zu der Sorte Spieler, die alles ihrem Berater delegieren. So führte die Verhandlungen Abdis Berater sowohl mit dem alten als auch mit dem neuen Klub ohne dass Abdi jeweils selbst auch anwesend war. Warum eigentlich? Warum kümmert es gewisse Spieler nicht, was zwischen den Vereinen verhandelt wird? Schliesslich geht es ja um seine Zukunft.

Grob zusammengefasst passierte in der Folge etwa Folgendes. Abdi besass beim FC noch einen Vertrag bis Sommer 2010. Dem Bosman-Urteil sei dank, könnte er also im kommenden Sommer ablösefrei wechseln. Abdi wollte im Prinzip schon diesen Sommer nach Udinese wechseln. Doch aus welchen Gründen auch immer (die involvierten Parteien FC und Berater von Abdi machen sich gegenseitig Vorwürfe und Schuldzuweisungen), klappte dieser Deal nicht. Wobei die Vermutung schon nahe liegt, dass der Berater den Deal absichtlich platzen liess. Denn für ihn persönlich ist ein Deal im nächsten Sommer um einiges attraktiver als in vergangenen Sommer. Denn da Abdi ablösefrei wechseln kann, wird einer neuer Klub ein ganz ordentliches Handgeld springen lassen, an dem wiederum der Berater auch ganz gut partizipieren dürfte.

Auf der Strecke bleibt der FC aus Zürich. Welcher Abdi ausgebildet hat und zu dem Spieler formte, der er heute ist. Nach geplatztem Udinese-Deal versuchte man deswegen mit Abdi pro forma den Vertrag zu verlängern. Die Überlegungen sind folgende: man schliesst mit Abdi einen neuen langfristigen Vertrag zu verbesserten Konditionen ab und setzt dafür im Vertrag eine Klausel ein, die es Abdi erlaubt zu einer fixen Ablösesumme den FC zu verlassen. Es wäre quasi eine win-win Situation, der eine bekommt nochmals ein bisschen mehr Geld und der andere geht dafür im nächsten Sommer nicht leer aus. Doch das Tischtuch zwischen den Parteien war schon zerschnitten.

So hat sich nun eine sehr unbefriedigende Lösung durchgesetzt. Der FC aus Zürich oder besser gesagt der Präsident Canepa ist nun vom Verhalten und Vorgehen der Partei Abdi so enttäuscht (und wohl auch im Wissen, dass man für Abdi anstatt mehrere Millionen nichts bekommt), dass er Abdi in die U-21 1. Liga Mannschaft verbannt hat und er dort auch bis zum Vertragsende 2010 bleiben soll.

Im Prinzip sind alle Parteien Verlierer. Abdi weil er anstatt in absoluter Topform und mit einer grossen Zukunft vor Augen nun plötzlich bei den Reserven mittrainiert, der Quartierklub, weil er anstatt Millionen eine Tüte Luft bekommt und wohl auch der Berater von Abdi, da seine Reputation als Berater wohl auch unter dieser Geschichte leiden dürfte.

Bei alle dem stellt sich aber mir vor allem die Frage: “Wo sind die mündigen Fussballer, die ihre Sache selbst in die Hand nehmen und sich nicht nur von ihrem Berater hin und wieder informieren lassen was gerade läuft?” Denn im Endeffekt ist es ihre Karriere und ihre Zukunft.

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Beachsoccer-Lektion von Brasilien

November 22nd, 2009 von admin

Brasilien hat der Schweiz im WM-Final eine Lektion in Sachen Beachsoccer erteilt. Die Schweiz unterlag den Favoriten mit 5:9.
Im Duell der krassen Gegensätze (eines der grössten Länder der Welt vs. Schweiz, Sandstrände am Meer en masse vs. Alpenstaat) war die Schweiz zu keinem Zeitpunkt in der Lage mit den Sambakickern mitzuhalten.
Trotzdem darf die Schweiz innert Wochenfrist zum zweiten Mal stolz auf eine SFV-Auswahl sein. Dejan Stankovic wurde mit 16 Treffern in sechs Spielen überragender Torschützenkönig des Turniers in Dubai.

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Beachsoccer-Jungs stehen im Halbfinal

November 20th, 2009 von admin

Der Schweizer Fussball reitet weiter auf einer Erfolgswelle. Nachdem sich die A-Mannschaft für Südafrika qualifizieren konnte, die U-17 Mannschaft Weltmeister wurde und die U-21 Mannschaft ebenfalls auf bestem Wege ist, sich für die EM zu qualifizieren, zog nun die Beachsoccer Nationalmannschaft nach und zieht an der WM in Dubai nach einem überzeugenden Auftritt gegen leicht favorisierte Russen in den WM-Halbfinal ein.
Herausragender Akteur war einmal mehr Dejan Stankovic, welcher auch die Torschützenliste des Turniers mit sagenhaften 11 Treffern in vier Spielen weiterhin anführt.
Momentan tragen Uruguay und Spanien den Kampf um den zweiten Platz im Halbfinale neben der Schweiz aus. Auf der anderen Tableauhälfte kommt es zum Halbfinal zwischen Brasilien (Sieg über Italien) und Portugal (Sieg über Japan).
Die Halbfinals finden bereits morgen statt und werden wiederum von Eurosport und dem Schweizer Sport Fernsehen live übertragen.

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Beachsoccer: Meier, Stankovic und Co. vor schwieriger Mission

November 20th, 2009 von admin

Die Schweizer Beachsoccer Nationalmannschaft steht bei der WM in Dubai im Viertelfinale gegen Russland vor einer schwierigen Mission. Nachdem sich das Team um Spieler-Trainer Schirinzi in der Vorrunde den zweiten Platz hinter Topfavorit Brasilien gesichert hat (die anderen Teams waren Nigeria und Bahrain), steht nun in der ersten K.O.-Runde mit den Russen der amtierende Europameister auf dem Programm.

Im alles entscheidenden letzten Vorrundenspiel gegen Brasilien roch man dabei lange an der ganz grossen Sensation. Gegen die seit über 70 Spielen (!!!) ungeschlagenen Brasilianer führte man lange mit 1:0 und später 2:1, ehe die Brasilianer in der Schlussphase den Spiess noch umdrehten und mit 4:2 zu ihren Gunsten das Spiel gewinnen konnten.

So konnte man den erwartet schweren Gang gegen die Russen im Viertelfinal nicht verhindern. Es heisst also ein weiteres Mal Daumen drücken für eine Schweizer Fussball-Nationalmannschaft!

Das Spiel wird auf Eurosport 1 oder 2 und auf dem Schweizer Sport Fernsehen ab 14:30 Uhr live übertragen.

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