GC vor der Saison 2010/2011
Juni 30th, 2010 von
admin
Während die Fussball-WM in die entscheidende Phase geht, richtet sich mein Fokus bereits wieder auf GC und die anstehende Saison, welche am Wochenende nach dem WM-Final bereits wieder losgeht.
Was hat sich bei GC getan in der Sommerpause, was darf man vom neuen Team erwarten. Eine erste Einschätzung darauf folgt in den nachstehenden Zeilen.
Nach dem hervorragenden 3. Schlussrang in der letzten Saison sind natürlich vor allem die Erwartungen im GC-Umfeld wieder gestiegen, doch (leider) sollte man diese gleich wieder runterschrauben. Denn mit Ben Khalifa und vor allem Zarate musste GC im Sommer zwei Spieler abgeben die Offensiv massgeblich für den Aufschwung in der Rückrunde verantwortlich waren. Daneben ist es leider nicht gelungen den besten Schweizer Torhüter auf nationaler Ebene, Yann Sommer, ein weiteres Jahr von Basel auszuleihen. Die weiteren Abgänge sollten hingegen nicht so ins Gewicht fallen, da es sich mit Ausnahme von Lulic und Schultz (welche aber die ganze Rückrunde sowieso schon verletzt waren) um Ergänzungsspieler handelte. Bei den Neuzugängen setzt die GC-Führung derweil die Strategie auf junge, talentierte Spieler zu setzten konsequent um. So wurden bis jetzt ausnahmslos junge Spieler aus der NLB verpflichtet, welche nun sich beweisen müssen: Abrashi, Lenjani und Emeghara von Winterthur, Cvetinovic von Wohlen und Pavlovic von Schaffhausen. Ausser Eemeghara wurden dabei alle anderen Spieler nur ausgeliehen mit einer Kaufoption. Meines Erachtens der richtige Weg, denn so kann man in einem Jahr entscheiden, ob sich die Spieler durchgesetzt haben oder nicht. Im Tor dagegen bleibt ein Fragezeichen: Neu bilden Swen König (vorher Ersatz bei Luzern) und Ivan Benito (Aarau) das Torhüter-Duo. An Sommer kommen sie beide nicht heran. Doch vor allem bei König hat man berechtigte Hoffnung (ehemals U-Natispieler), dass er sich zu einem sicheren Rückhalt entwickelt.
Desweiteren darf es als positiv betrachtet werden, dass Salatic, Voser und Vallori (noch) bei GC sind. Sie sind allesamt wichtige Pfeiler dieses Teams und wären nur schwer zu ersetzen gewesen. So bleibt die Erkenntnis (stand heute), dass vom Erfolgsteam der Rückrunde nur die drei obenerwähnten Spieler weg sind, und ansonsten die gleiche Elf auf’s Feld geschickt werden kann. Im Tor wird wohl König stehen, Zarate und Ben Khalifa müssen durch Rennella und Emeghara ersetzt werden (sofern er endlich mal verletzungsfrei über die Runden kommt, traue ich dies Rennella durchaus zu). Wo bleibt noch Handlungsbedarf? Im Sturm kann man sicher noch eine weitere Alternative gebrauchen, denn sollten Verletzungen und Sperren kommen (und die kommen sicher), dann wird es ganz vorne bald mal eng.
Fazit: Trotz einigen gewichtigen Abgängen, sollte es mit diesem Team wieder möglich sein um die ersten drei Positionen mitzuspielen. Für den ganz grossen Coup reicht es aus dem einfach Grund, dass die Kaderbreite nicht gegeben ist, nicht. Eine erste Elf könnte sich in etwa so präsentieren:
König; Menezes, Vallori, Smiljanic, Voser; Salatic; Cabanas, Toko; Emeghara, Zuber; Rennella. Hört sich nicht übel an, bin gespannt, ob Sforza es wieder schafft damit attraktiven, offensiven Fussball zu spielen, so wie er es in der Rückrunde geschafft hat.
Heute Abend werde ich am 3-Städte-Turniern in Uster zum ersten Mal selbst vor Ort sehen können, wie gut sich das neue Team schon präsentiert.
Ab 19:00 Uhr geht es in Uster los.
Geschrieben in Fussball, Grasshoppers |
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