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	<title>Der Fan-Sport-Blog</title>
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	<description>Fan-Sport-Blog der Nummer Vier-Zehn</description>
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		<title>10 Erkenntnisse dieser WM</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 09:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Nationalmannschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Spanien ist die beste Fussball-Nation der Welt (nicht nur objektiv, sondern auch subjektiv gesehen)
2. Die Deutschen entdecken neben dem Fussballkämpfen auch das Fussballspielen
3. Tröten mit monotonem Geräusch gehören zur afrikanischen Fankultur und sind tief verwurzelt (seit 2001)
4. Die Afrikanischen Teams sind immernoch nicht WM-Titel-reif
5. Zumindest für Tor/kein Tor -Entscheidungen muss endlich der Videobeweis her
6. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Spanien ist die beste Fussball-Nation der Welt (nicht nur objektiv, sondern auch subjektiv gesehen)</p>
<p>2. Die Deutschen entdecken neben dem Fussballkämpfen auch das Fussballspielen</p>
<p>3. Tröten mit monotonem Geräusch gehören zur afrikanischen Fankultur und sind tief verwurzelt (seit 2001)</p>
<p>4. Die Afrikanischen Teams sind immernoch nicht WM-Titel-reif</p>
<p>5. Zumindest für Tor/kein Tor -Entscheidungen muss endlich der Videobeweis her</p>
<p>6. Die Schweiz ist Fussballweltmeister-Besieger</p>
<p>7. Trotz unberechenbarem WM-Ball &#8211; sinkt der Toreschnitt pro Spiel</p>
<p>8. Nur gut verteidigen können reicht nicht aus</p>
<p>9. Italien ist die 2. gröss</p>
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		<title>GC vor der Saison 2010/2011</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 08:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Grasshoppers]]></category>

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		<description><![CDATA[Während die Fussball-WM in die entscheidende Phase geht, richtet sich mein Fokus bereits wieder auf GC und die anstehende Saison, welche am Wochenende nach dem WM-Final bereits wieder losgeht.
Was hat sich bei GC getan in der Sommerpause, was darf man vom neuen Team erwarten. Eine erste Einschätzung darauf folgt in den nachstehenden Zeilen.
Nach dem hervorragenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während die Fussball-WM in die entscheidende Phase geht, richtet sich mein Fokus bereits wieder auf GC und die anstehende Saison, welche am Wochenende nach dem WM-Final bereits wieder losgeht.</p>
<p>Was hat sich bei GC getan in der Sommerpause, was darf man vom neuen Team erwarten. Eine erste Einschätzung darauf folgt in den nachstehenden Zeilen.</p>
<p>Nach dem hervorragenden 3. Schlussrang in der letzten Saison sind natürlich vor allem die Erwartungen im GC-Umfeld wieder gestiegen, doch (leider) sollte man diese gleich wieder runterschrauben. Denn mit Ben Khalifa und vor allem Zarate musste GC im Sommer zwei Spieler abgeben die Offensiv massgeblich für den Aufschwung in der Rückrunde verantwortlich waren. Daneben ist es leider nicht gelungen den besten Schweizer Torhüter auf nationaler Ebene, Yann Sommer, ein weiteres Jahr von Basel auszuleihen. Die weiteren Abgänge sollten hingegen nicht so ins Gewicht fallen, da es sich mit Ausnahme von Lulic und Schultz (welche aber die ganze Rückrunde sowieso schon verletzt waren) um Ergänzungsspieler handelte. Bei den Neuzugängen setzt die GC-Führung derweil die Strategie auf junge, talentierte Spieler zu setzten konsequent um. So wurden bis jetzt ausnahmslos junge Spieler aus der NLB verpflichtet, welche nun sich beweisen müssen: Abrashi, Lenjani und Emeghara von Winterthur, Cvetinovic von Wohlen und Pavlovic von Schaffhausen. Ausser Eemeghara wurden dabei alle anderen Spieler nur ausgeliehen mit einer Kaufoption. Meines Erachtens der richtige Weg, denn so kann man in einem Jahr entscheiden, ob sich die Spieler durchgesetzt haben oder nicht. Im Tor dagegen bleibt ein Fragezeichen: Neu bilden Swen König (vorher Ersatz bei Luzern) und Ivan Benito (Aarau) das Torhüter-Duo. An Sommer kommen sie beide nicht heran. Doch vor allem bei König hat man berechtigte Hoffnung (ehemals U-Natispieler), dass er sich zu einem sicheren Rückhalt entwickelt.</p>
<p>Desweiteren darf es als positiv betrachtet werden, dass Salatic, Voser und Vallori (noch) bei GC sind. Sie sind allesamt wichtige Pfeiler dieses Teams und wären nur schwer zu ersetzen gewesen. So bleibt die Erkenntnis (stand heute), dass vom Erfolgsteam der Rückrunde nur die drei obenerwähnten Spieler weg sind, und ansonsten die gleiche Elf auf’s Feld geschickt werden kann. Im Tor wird wohl König stehen, Zarate und Ben Khalifa müssen durch Rennella und Emeghara ersetzt werden (sofern er endlich mal verletzungsfrei über die Runden kommt, traue ich dies Rennella durchaus zu). Wo bleibt noch Handlungsbedarf? Im Sturm kann man sicher noch eine weitere Alternative gebrauchen, denn sollten Verletzungen und Sperren kommen (und die kommen sicher), dann wird es ganz vorne bald mal eng.</p>
<p>Fazit: Trotz einigen gewichtigen Abgängen, sollte es mit diesem Team wieder möglich sein um die ersten drei Positionen mitzuspielen. Für den ganz grossen Coup reicht es aus dem einfach Grund, dass die Kaderbreite nicht gegeben ist, nicht. Eine erste Elf könnte sich in etwa so präsentieren:<br />
König; Menezes, Vallori, Smiljanic, Voser; Salatic; Cabanas, Toko; Emeghara, Zuber; Rennella. Hört sich nicht übel an, bin gespannt, ob Sforza es wieder schafft damit attraktiven, offensiven Fussball zu spielen, so wie er es in der Rückrunde geschafft hat.</p>
<p>Heute Abend werde ich am 3-Städte-Turniern in Uster zum ersten Mal selbst vor Ort sehen können, wie gut sich das neue Team schon präsentiert.<br />
Ab 19:00 Uhr geht es in Uster los.</p>
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		<title>Neues Wembley (Nicht)-Tor</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 09:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das klare Tor von Frank Lampard im gestrigen Klassiker gegen Deutschland, welches das zwischenzeitliche 2:2 bedeutet hätte, in Kombination mit dem glasklaren Abseitstor am Abend im Spiel Argentinien vs. Mexiko kurbelt die Diskussionen um den Videobeweis erneut massiv an. Der Druck auf die FIFA wird dadurch massiv erhöht. Doch diese hüllt sich weiterhin in Schweigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das klare Tor von Frank Lampard im gestrigen Klassiker gegen Deutschland, welches das zwischenzeitliche 2:2 bedeutet hätte, in Kombination mit dem glasklaren Abseitstor am Abend im Spiel Argentinien vs. Mexiko kurbelt die Diskussionen um den Videobeweis erneut massiv an. Der Druck auf die FIFA wird dadurch massiv erhöht. Doch diese hüllt sich weiterhin in Schweigen und stellt dagegen die Schiedsrichter bloss, in dem sie im Stadion die Bilder der Fehlentscheide über die Vdeoleinwände flimmern lässt.</p>
<p>Wo ist denn eigentlich das Problem, wenn man nach kritischen Szenen das Spiel kurz unterbricht, sich die Szene am Bidlschrim nochmals anschaut und danach eine eindeutige und richtige Entscheidung fällen kann?</p>
<p>Kann man dann nicht mehr über Fussball diskutieren? Was für ein dümmliches Argument. Es bleibt doch auch dann noch mehr als genug Gesprächsstoff.</p>
<p>Auch andere sehr traditionelle Sportarten, wie Tennis, haben mittlerweile den Videobeweis eingeführt und dieser hat sich bestens bewährt. Was zum Teufel hindert die FIFA daran ein bisschen mehr Gerechtigkeit in die Spiele zu bringen?</p>
<p>Ich habe darauf keine Antwort, vielleicht gibt sie uns Blatter Sepp irgendwann mal&#8230; Aber eine schlaue, bitte!</p>
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		<title>Die Köbi Kuhn Saga</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 11:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Nationalmannschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ich im heutigen Beitrag schreibe, würde wohl in einigen Ländern schlimme Konsequenzen nach sich ziehen und gilt wohl auch in der Schweiz als Majestätsbeleidigung. Und trotzdem es muss sein!
Köbi Kuhn wird allgemein in der Schweiz heute als sehr erfolgreicher Nati-Trainer angeschaut und es wird jeweils ein Lobeslied auf unseren „Köbi-National“ angestimmt. Doch hat er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich im heutigen Beitrag schreibe, würde wohl in einigen Ländern schlimme Konsequenzen nach sich ziehen und gilt wohl auch in der Schweiz als Majestätsbeleidigung. Und trotzdem es muss sein!</p>
<p>Köbi Kuhn wird allgemein in der Schweiz heute als sehr erfolgreicher Nati-Trainer angeschaut und es wird jeweils ein Lobeslied auf unseren „Köbi-National“ angestimmt. Doch hat er dies wirklich verdient?<br />
Ja, natürlich werden jetzt die meisten sofort denken, denn schliesslich hat er uns an die EM 2004 (Vorrunde) und an die WM 2006 (Achtelfinale) geführt! Nein, rufe ich zurück, das hat er nicht und will das auch im nachfolgenden Text begründen.</p>
<p>Das erste und gleichwohl schon stärkste Argument liefere ich gleich zu Beginn (weil es mich auch heute, knapp vier Jahre später, noch immer tierisch aufregt und etwas vom Dümmsten ist, was ich je von einem professionellen Trainer gesehen habe: Im WM-Achtelfinale gegen die Ukraine wechselt Köbi Kuhn in der 115. Minute beim Stand von 0:0 Alex Frei aus. Wie wenig intelligent ist es eigentlich, wenn ich fünf Minuten vor einem sehr wahrscheinlichen Elfmeterschiessen ausgerechnet den Mann rausnehme, der die Elfmeter mit nahezu 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit in die Maschen haut? Ich kann mich nicht erinnern, dass Frei im Klub oder in der Nati je einen Elfmeter verschossen hat – im Gegenteil er haut sie in der Hölle von der Türkei aber auch in Griechenland hinein, bei Dortmund, bei Basel, einfach überall wo er war, aber nein… im WM-Achtelfinale wechselt Köbi National eben gerade diesen Mann mit Nerven aus Stahl aus… Das Ende kennen wir: Zuerst hält Zuberbühler zwar einen Elfer von Shevchenko, aber danach versagen die Herren Streller (spiel mir das Zungenlied), Cabanas und Barnetta der Reihe nach. Natürlich kann keiner von uns sagen, wie das Elferschiessen mit Frei ausgegangen wäre, und trotzdem: wenn Frei den ersten Elfer versenkt, nachdem Shevchenko gescheitert war, führt die Schweiz im Elferschiessen mit 1:0 und die Wahrscheinlichkeit, dass dieses ein völlig anderes Ende nimmt, wäre zumindest um einiges höher gewesen. Köbi Kuhn begründete übrigens damals den Entscheid Lustrinelli für Frei zu bringen, dass er dachte man könne so noch das 1:0 erzielen… By the way: während dem Spiel nahm er auch Hakan Yakin, den zweiten sicheren Elfmeterschützen, vom Feld.</p>
<p>Ich bin fest davon überzeugt, dass die Schweiz den Sprung an die EM 2004 und die WM 2006 auch mit einem anderen Trainer geschafft hätte, denn dafür war einfach die Qualität des Teams, vor allem aufgrund von nachrückenden jungen Spielern wie Magnin, Cabanas, Frei, später Barnetta, Behrami, Senderos, Djourou etc. zu hoch. Oder böse ausgedrückt, die Schweiz qualifizierte sich für die beiden Endrunden nicht dank Köbi, sondern wegen Köbi.</p>
<p>An der EM 2004 erinnerte die Stimmung im Team eher an ein Ferienlager, als dass dieses Team etwas reissen könnte. Demzufolge schied man auch ambitionslos in der Vorrunde aus. 2006 habe ich oben zur genüge ausgeführt und 2008 sczhaffte es Kuhn nicht, das „Once-in-your-Liftime“-Gefühl auf die Mannschaft zu übertragen, wiederum schied man in der Vorrunde aus.</p>
<p>Auch daneben gab es einige unrühmliche Geschichten: was genau mit Blaise NKufo abging (Rassismusvorwürfe) bleibt bis heute ungeklärt. Dem damaligen Nati-Captain und verdienstvollen Spieler Johann Vogel teilte Köbi National am Telefon ohne Begründung mit, dass er nicht mehr für die Nati aufgeboten wird (notabene an seinem Geburtstag).</p>
<p>Nein, ich glaube nicht an die Saga vom Helden Köbi National…</p>
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		<title>Alain Sutter, der talentierteste Schweizer Fussballer aller Zeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 13:12:41 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[herausragende Fussballer]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach längerer Zeit, wird die Serie “herausragende Fussballer” um einen weiteren Akteur erweitert: Alain Sutter.
Alain Sutter wurde am 22. Januar 1968 in Bern geboren. Bereits im Alter von 17 Jahren gehörte er dem Profi-Kader des Schweizer Rekordmeister Grasshopper-Club Zürich an. Er spielte insgesamt acht Jahre in der Schweiz und stand dabei immer bei GC unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach längerer Zeit, wird die Serie “herausragende Fussballer” um einen weiteren Akteur erweitert: Alain Sutter.</p>
<p>Alain Sutter wurde am 22. Januar 1968 in Bern geboren. Bereits im Alter von 17 Jahren gehörte er dem Profi-Kader des Schweizer Rekordmeister Grasshopper-Club Zürich an. Er spielte insgesamt acht Jahre in der Schweiz und stand dabei immer bei GC unter Vertrag (1 Saison ausgeliehen an YB) und errang dabei zwei Meisterschaften und zwei Pokalsiege. Danacdh führte sein Weg weiter nach Deutschland zu Nürnberg. Nach sehr guten Leistungen in der Liga und einer starken WM wechselte er zu Bayern München, wo er aber nicht glücklich wurde, so dass er nach einem Jahr zu Freiburg weiterzog. Danach zog er zum Ende seiner Karriere nach Amerika weiter, wo er in Dallas noch zwei Jahre spielte.</p>
<p>In der Nationalmannschaft spielte Sutter insgesamt 63mal und gehörte der grossartigen Mannschaft an, die sich 1994 nach 28 Jahren wieder für eine WM qualifizieren konnte. Sein Highlight dürfte dabei die Partie an der WM 1994 igegen Rumänien bleiben, als er ein riesen Spiel machte, 1 Tor schoss und dies alles mit gebrochener Zehe.</p>
<p>Alain Sutter gehört definitiv zu der Kategorie Fussballer, über die man im Nachhinein sagt, der hätte viel mehr aus sich machen können. Er war und ist wohl bis heute mit der talentierteste Fussballer, den die Schweiz hervorbrachte und hätte aufgrund seiner Fähigkeiten sicher das Zeug zum Weltstar gehabt.</p>
<p>Doch Alain Sutter war aber ein Fussballer mit Köpfchen und eigenem Willen. Diese Eigenschaften standen ihm beispielsweise in München im Weg. Den als er mit einer hartnäckigen Krankheit zu kämpfen hatte, schwörte Sutter darauf sich alternativ (Homeopathie) behandeln zu lassen. Dies führte zu einer Auseinandersetzung mit Uli Hoeness, der ihm unter anderem riet endlich wiedermal eine Schweinshaxe zu essen. Es war der Anfang vom Ende bei Bayern München. Sutter liess sich nie in ein zu enges Korsett drängen. Er blieb Rebell: 1995 entfaltete unter seiner Führung die Schweizer Nati bei einem Länderspiel während der Nationalhymne ein Transparent mit der Aufschrift: „Stop it Chirac!“.</p>
<p>Umumstritten waren seine Fähigkeiten: schnell, dribbelstark, starke Technik mit dem linken Fuss und sehr gute Schusstechnik. Sutter hätte es zum absoluten Weltklasse-Spieler, den man weit über die Schweizer Landesgrenzen hinaus kennt, schaffen können, sein Charakter und seine Einstellungen und Prinzipien liessen dies nicht zu.</p>
<p>Trotzdem, er bleibt eines meiner grossen Idole meiner Jugendzeit (wegen ihm trug ich damals sogar ein Bayern München Shirt).</p>
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		<title>Wann erwacht der schlafende Riese endlich?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 08:33:45 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Fussball]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit den grossen Auftritten von Kamerun an der WM 1990 in Italien und Nigeria an der WM 1994 in den USA mehrten sich die Stimmen diverser Experten, die davon ausgingen, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis afrikanische Mannschaften den Weltfussball dominieren werden und Weltmeister werden würden. 20 Jahre später muss man allerdings feststellen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit den grossen Auftritten von Kamerun an der WM 1990 in Italien und Nigeria an der WM 1994 in den USA mehrten sich die Stimmen diverser Experten, die davon ausgingen, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis afrikanische Mannschaften den Weltfussball dominieren werden und Weltmeister werden würden. 20 Jahre später muss man allerdings feststellen, dass der schlafende Riese noch immer fest im Tiefschlaf ist. Im Gegenteil, die Resultate dieser WM sprechen eher dafür, dass er sogar ins Koma gefallen ist.</p>
<p>Zwar haben es einige afrikanische Spieler mittlerweile zu Weltstars geschafft (Drogba, Essien oder Eto&#8217;o) und die Teams verfügen allgemein über Kader die mehrheitlich in Europa engagiert sind, doch zur prophezeiten Fussballmacht hat es noch kein Land geschafft. Die Gründe dafür liegen gemäss diversen europäischen Trainern, die eine afrikanische Nationalmannschaft trainiert haben, vor allem im taktischen Verständnis und der Disziplin. Die fehlende Disziplin bezieht sich dabei nicht nur auf die Spieler an sich, sondern auch auf den jeweiligen Fussballverband als Ganzes, welche schlecht organisiert sind, Geldprobleme haben und es immer wieder zu Streitereien mit den Spielern kommt.</p>
<p>Und dann gibt es noch die anderen, die meinen, es sei bereits passiert, dass eine afrikanisch stammige Nationalmannschaft Weltmeister geworden ist: Frankreich 1998. Dieses Team bestand zu einem grossen Teil aus afrikanischen Spielern und wird immer wieder dafür angeführt, dass in Afrika eine Fussballmacht schlummert. Nur bestand diese Mannschaft aber auch auf den wichtigen Positionen (Abwehrzentrum und zentrales Mittelfeld) aus Strategen, die nicht aus Afrika stammen: Laurent Blanc oder Didier Deschamps.</p>
<p>Ich gehöre grundsätzlich auch zu denen, die glauben, dass in Afrika die kommende Fussballmacht schlummert, den Afrikaner haben nunmal körperlich, athletisch einen Vorteil gegenüber anderen Rassen. Nur ist daneben eine Korrelation zwischen wirtschaftlicher Kraft und sportlichem Erfolg nicht von der Hand zu weisen. Sprich: die Afrikaner werden wohl erst dann zur grossen Gefahr im Fussball, wenn auch die wirtschaftlichen Verhältnisse in diesen Ländern verbessert geworden sind. Und dies dürfte wohl noch eine Weile dauern&#8230;</p>
<p>Bis dahin schläft der Riese noch ein wenig weiter&#8230;</p>
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		<title>Die späte Rache des Fussballgottes?</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 08:39:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Thierry Henry brachte mit seinem Handspiel die Franzosen nach Südafrika. Dort zeigt die Grande Nation alles andere als guten Fussball und steht nach zwei Spielen mit 1 Punkt und 0 Toren vor dem frühzeitigen WM-Aus.
Alles nur Zufall oder ist dies die späte Rache des Fussballgottes, der damit an die unverdiente WM-Qualifikation der Franzosen erinnern will?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thierry Henry brachte mit seinem Handspiel die Franzosen nach Südafrika. Dort zeigt die Grande Nation alles andere als guten Fussball und steht nach zwei Spielen mit 1 Punkt und 0 Toren vor dem frühzeitigen WM-Aus.</p>
<p>Alles nur Zufall oder ist dies die späte Rache des Fussballgottes, der damit an die unverdiente WM-Qualifikation der Franzosen erinnern will?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn der 1 von 10 Fällen eintrifft</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 08:30:12 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Nationalmannschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Alex Frei hatte es kurz vor der WM treffend formuliert: &#8220;Wenn wir zehnmal gegen dieses Spanien spielen, dann verlieren wir 8 oder 9 mal, aber eines gewinnen wir! Wir müssen alles dafür geben, dass dieser eine Fall eintreffen kann!&#8221;
Solche Sätze klingen immer gut, widerspiegeln aber wohl tatsächlich die Realität. Der neutrale Fussball-Fan mag sich an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alex Frei hatte es kurz vor der WM treffend formuliert: &#8220;Wenn wir zehnmal gegen dieses Spanien spielen, dann verlieren wir 8 oder 9 mal, aber eines gewinnen wir! Wir müssen alles dafür geben, dass dieser eine Fall eintreffen kann!&#8221;</p>
<p>Solche Sätze klingen immer gut, widerspiegeln aber wohl tatsächlich die Realität. Der neutrale Fussball-Fan mag sich an einer solchen Taktik, wie sie die Schweiz gegen Spanien gewählt hat, wenig bis gar nicht begeistern (ich mich übrigens auch nicht, wenn es nicht um eines meiner favorisierten Teams geht), doch wenn du als Schweiz (aber wohl auch die meisten anderen Mannschaften an dieser WM) gegen dieses Spanien mit ihrem Kurzpassspiel und ihrer Ballsicherheit und ihren absoluten Weltklassespielern, bei denen fast jeder ein Spiel entscheiden kann, eine Chance haben willst, dann nur so.</p>
<p>Aber selbst wenn alles aus Schweizer Sicht optimal läuft, brauchst du immer noch Glück und einen sehr starken Torhüter. Beides hatte die Schweiz an diesem denkwürdigen Mittwoch Nachmittag. Es war ein sehr schöner Tag für den Schweizer Fussball und die Schweiz allgemein. Doch aufpassen, wer jetzt denkt es gehe so weiter, könnte sich gewaltig täuschen! Chile hat eine sehr gute Mannschaft und es wird alles andere als einfach, dieses Team zu schlagen. Und falls man gegen Chile eine Niederlage einfährt, droht trotz dem denkwürdigen Sieg gegen Spanien, das WM-Aus nach der Vorrunde!</p>
<p>Also Hitzfeld und Team:</p>
<p>Fokussiert bleiben und weiter hart arbeiten, dann kann es gut kommen!</p>
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		<title>Die grosse WM-Ernüchterung</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 08:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Nationalmannschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor vier Jahren erlebte die Welt in Deutschland eine WM, die neue Massstäbe setzte: Infrastruktur (Stadien), Stimmung, Fussball, Organisation. Einfach alles war auf einem Niveau und Standard, wie es die Fussballwelt zuvor noch nie gesehen hatte.
Klar, dass da die Messlatte für Südafrika, den ersten WM-Gastgeber auf dem afrikanischen Kontinent extrem hoch gelegt wurde. Wahrscheinlich sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor vier Jahren erlebte die Welt in Deutschland eine WM, die neue Massstäbe setzte: Infrastruktur (Stadien), Stimmung, Fussball, Organisation. Einfach alles war auf einem Niveau und Standard, wie es die Fussballwelt zuvor noch nie gesehen hatte.</p>
<p>Klar, dass da die Messlatte für Südafrika, den ersten WM-Gastgeber auf dem afrikanischen Kontinent extrem hoch gelegt wurde. Wahrscheinlich sind vergleiche zwischen diesen Ländern auch nicht ganz fair, das mag schon sein. Und trotzdem, was der WM-Zuschauer an dieser WM geboten bekommt, ist doch eine ziemliche Ernüchterung und lässt vielerorts die WM-Stimmung nicht wirklich aufkommen:</p>
<p>1. Vuvuzela</p>
<p>Ja ich bring sie nochmals&#8230; Es ist absolut nervtötend, dieses 90-minütige Getröte! Nennt mich intolerant, mir egal, diese Tröten rauben dem Fussball alles was normalerweise die Stimmung in einem Stadion ausmacht. Und das zweifelhafte Argument der Fankultur kann ich nicht wirklich ernst nehmen. Die Tröten werden seit 2001 massenproduziert und vom Südafrikanischen Fussballverband mitgepusht (wahrscheinlich verdienen die auch am Umsatz mit den Tröten). Das soll eine Fankultur sein? Wo sind die Afrikanischen Trommler und Trommlen? Wo die tanzenden und singenden lebensfrohen Menschen dazu? Die Vuvuzelas zerstören alles.</p>
<p>2. Halbleere Stadien</p>
<p>Kaum ein Spiel ist wirklich ausverkauft. Bei den meisten Spielen hat es noch zig Plätze frei.</p>
<p>3. Winter</p>
<p>Natürlich können die Afrikaner dafür nichts, dass sie auf der Südhalbkugel sind und jetzt Winter haben. Es ist aber nunmal ein Faktor mehr, der keine WM-Stimmung in den Stadien aufkommen lässt</p>
<p>4. Mässige Spiele</p>
<p>Ohne es wissenschaftlich belgen zu können, aber von den bisherigen Spielen, waren vielleicht zwei Spiele schön anzusehen, der Rest ist viel Geknorze und Stückwerk. Dabei haben wohl (dies auch aufgrund von Spieleraussagen) auch die obengenannten drei Punkte erheblichen Anteil.</p>
<p>Diese WM wird zwar als erste WM auf afrikanischem Boden in die Geschichte angeben. Daneben wird allerdings nur wenig Positives hängen bleiben. Eigentlich jammerschade, denn Afrika und im Speziellen Fussball-Afrika hätte was besseres verdient gehabt!</p>
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		<item>
		<title>Vuvuzela</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 10:10:28 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Fussball]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit nun 5 Tagen tröten tausende Zu-schauer der WM-Spiele 2 bis 3 mal 90 Minuten pausenlos auf ihren Vuvuzelas herum. Die Zuschauer am Fernsehen laufen Sturm und die übertragenden TV-Stationen erhalten deswegen Reklamationen en masse.
Die aktuelle WM zeichnet sich bislang weniger durch hochstehenden Fussball, als vielmehr um die anhaltenden Diskussionen um die Vuvuzelas aus. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit nun 5 Tagen tröten tausende Zu-schauer der WM-Spiele 2 bis 3 mal 90 Minuten pausenlos auf ihren Vuvuzelas herum. Die Zuschauer am Fernsehen laufen Sturm und die übertragenden TV-Stationen erhalten deswegen Reklamationen en masse.<br />
Die aktuelle WM zeichnet sich bislang weniger durch hochstehenden Fussball, als vielmehr um die anhaltenden Diskussionen um die Vuvuzelas aus. Es ist zu befürchten, dass die erste WM in Afrika vor allem unter dem Stichwort Vuvuzelas in Erinnerung bleiben wird (und dies bei den meisten nicht gerade positiv).<br />
Fankultur nennen es die (Süd)-afrikaner. Anscheinend gibt es die Vuvuzelas allerdings erst seit den 90er Jahren in den Stadien und wurde seit 2001 von einer südafrikanischen Firma und dem Südafrikanischen Fussballverband gepusht. Ist dies dann tatsächlich schon eine manifestierte Kultur? Künstlich aufgezogene Kultur trifft es wohl eher (zumal der wirtschaftliche Umsatz mit den Plastiktröten auch stimmen dürfte). Die FIFA lässt die Kritik an den Tröten kalt und will die Tröten auf keinen Fall verbieten (Da der Blatter Sepp dieses Jahr gerne wieder als Präsident gewählt werden würde, erübrigt sich die Frage, warum er ein Verbot kategorisch ausschliesst., denn auf die erkauften Stimmen der Afrikaner verzichtet Blatter wohl nur ungern.)<br />
Fakt ist, dass die Vuvzelas vor allem beim Rest der Welt, welcher die Spiele über den TV verfolgt mehr als schlecht ankommt. Eine Facebook-Gruppe, welche das Verbot der Tröten fordert, hat mittlerweile an die 200‘000 Mitglieder). Diverse (namhafte) Spieler äussern sich extrem negativ über die Tröten, da sie eine Kommunikation untereinander sehr erschweren und darunter auch das Spiel leide. Die gespielten Partien können dies jedenfalls nicht widerlegen.<br />
Bleibt am Ende noch zu erwähnen, dass der Gehörschutz, welche vor den Stadien verkauft werden, von der Firma vertrieben werden, die auch die Vuvuzelas herstellt…</p>
<p>For the Good of the Game!</p>
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