Peter Saubers Ärger dank BMW
November 30th, 2009 von
admin
Als Peter Sauber vor ein paar Jahren sein Lebenswerk an BMW verkauft hat, tat er dies mit dem Gefühl sein Baby in eine gesicherte Zukunft geführt zu haben und dies auf mindestens zehn bis fünfzehn Jahre hinaus. Nun hat aber BMW bereits keine Lust mehr auf die Formel 1.
Plötzlich standen über 400 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Peter Sauber sah sich plötzlich wieder gezwungen eine Lösung auf die Beine zu stellen. Dabei hatte er doch damals genau aus diesem Grund den BMW-Deal abgeschlossen, um sein Unternehmen in guten Händen zu wissen und die Zukunft gesichert zu haben. Nun also, war er plötzlich wieder brutal aus seinem verdienten Ruhestand geholt worden.
Aber damit nicht genug. BMW lehnte eine erste Offerte von Sauber über einen Rückkauf ab. Damit verstrich die Einschreibefrist für die nächste Saison und dem Nachfolge-Team gingen somit 30 bis 40 Millionen Gelder für die nächste Saison durch die Lappen.
Danach folgte der Quadbak-Deal, der sich als Luftblase herausstellte. Ich mein, dass sowas GC passiert ok, aber dass auch BMW auf eine Gesellschaft hereinfällt, die kein Geld hat… Naja, nun war es für Peter Sauber und die Arbeitsplätze von Hinwil plötzlich fünf vor Zwölf.
Jetzt schlug BMW plötzlich ein deutlich tieferes Angebot von Sauber nicht mehr aus… Das Ganze hätte man auch früher machen können und so dem Nachfolgerteam noch 30 bis 40 Millionen plus garantierter Startplatz noch obendrauf geben.
Nun hat Sauber sein Team wieder und Ferrari Motoren. Er verhandelt mit Petronas. Es deutet vieles darauf hin, dass es zum Revival des Sauber-Petronas-Teams kommt. Nur hat die Fia nach wie vor Sauber keinen Startplatz zugesichert. Dies wiederum macht das Leben für Peter Sauber auf Sponsoren und Fahrersuche wiederum nicht einfacher.
Aber Peter Sauber wird wohl auch diese Hürden noch überspringen. Ein ganz aussergewöhnlicher Mann, der aber in Zukunft wieder schlechter schlafen wird, da er nun wieder die Risiken eines Unternehmers tragen muss und Jahr für Jahr schauen muss, dass er die Finanzierung für die Formel 1 zusammenkriegt.
Viele der aktuellen Sorgen hat er BMW zu verdanken! Danke BMW für gar nichts und tschüss!
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